
NEUHEITEN. Sechs neue Spiele haben die Schweizer schon fürs erste Halbjahr veröffentlicht. Wir wissen auch schon über drei Herbstneuheiten Bescheid. .
Beginnen wir mit den drei Spielen, die noch etwas vage unter "coming soon" laufen. Schachtel und Thema von Metro Bingo erinnern aufs Erste an die Reihe Next Station, es läuft allerdings schon sehr anders ab. Es werden keine Strtecken fortlaufend "gebaut", sondern Tickets mit Zahlen zwischen 1 und 30 – mehrere kommen doppelt vor –, oder Sondertickets aus dem Beutel gezogen. Die Zahlen tregen die Spieler dann auf ihren Spielzetteln ein, wobei sie möglichst lange aufsteigende Zahlenreihen bilden wollen. Je nachdem, ob das U-Bah-Netz von Tokio, Seoul (wo der Ursprungsverlag zuhause ist), London oder Paris bespielt wird, gibt es unterschiedliche Voraussetzungen und Verläufe.
Ein skandinavisches Trinkgelage im Jahr 1977 war Ausgangspunkt für Qork. Ohne es zu wissen, krierten die Teilnehmer damals mit den übrig gebliebenen Weinkorken ein Spiel. Eventuell hatte einer der Freunde in Deutschland mal Spitz pass auf! gesehen und gespielt und es im Rausch vergessen. Auf das läuft's nämlich hinaus. Jedenfalls hatt die einfache Idee 38 Jahre lang ein stilles Leben unter Freunden und Familie, bis es Birger Norup 2016 in Dänemark als Playporp im Eigenverlag veröffentlichte. Über den Umweg der USA kommt es jetzt zu uns. In dem Reaktionsspiel halten bis zu sieben Personen einen Korken an einem Bändel, während ein weiterer Spieler zwei Würfel wirft. Ist ein Pasch oder die Summe 7, dann heißt es reagieren und ziehen.
Dritte Sommer- oder Herbstneuheit wird das Kartenspiel Check! Es ist eine Rommé-Variante, die in Frankreich schon vor drei Jahren als Romi Rami auf den Markt kam. Alle sammeln Karten, aber hier kommen noch ein paar Elemente hinzu, wie zum Beispiel das Erfüllen von Aufträgen. Und am Ende wird auch noch geschaut, wer von bestimmten Karten die meisten hat, was Sonderpunkte einbringt.
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| Die Verwandtschaft zu Spitz pass auf! ist bei Qork gegeben. |
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Ein Riesenspaß mit Würfeln: Auf die Eier!.
Bilder: Game Factory |
Genau so bunt, aber etwas spröder ist das Legespiel Chroma. Es geht darum als Erster alle Handkarten loszuwerden, doch die müssen als Farben zu bestimmten Legeregeln am Tisch passen. Noch ein Spiel mit Karten, dieses Mal runden, was aber auch egal ist, denn du musst dir merken, was darauf abgebildet und genannt ist: All you can repeat, wobei das letzte Wort doppeldeutig geschrieben wird, denn es geht ums "eat", ums Essen. Wenn du dir merken kannst, was du im imaginären Lokal alles bestellt hast, wenn's ums Zahlen geht, dann bist du Sieganwärter. Aber wir wissen ja, dass es mit unserem Gedächtnis nicht immer so einfach ist.
Wem (nicht nur die Illustrationen) Foxy und Birdie gefallen hat, der gehört zur absoluten Zielgruppe von Picky. Bie diesem Merk- und Sammelspiel sind es Eichhörnchen, deren gutes Gedächtnis belohnt wird.
Ja, und dann rittern auch dieses Jahr zwei Spiele von Game Factory um den Meistertitel: Dito! – siehe Spielwiese-Test 1658 – um die Auszeichnung Spiel des Jahres 2026, und Verflixt verzaubert um den Titel Kinderspiel des Jahres 2026: ein zauberhaftes Detektivspiel, bei dem ein bis drei Spieler als Zauberschüler die Identität des Diebes ans Tageslicht bringen müssen, indem sie seine Spuren verfolgen und die anderen Verdächtigen ausschließen.
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… alles gelassen zu nehmen.