Faszination Federvieh
In neun Würfeln können unglaublich viel Spiel und viel Vergnügen stecken, wie diese Neuheit bei Game Factory beweist.
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Nr. 1635: Auf die Eier! | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Die gute Nachricht
optimal zum irgendwohin Mitnehmen!
Die schlechte Nachricht
wir haben keine
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| Das sind die Motive der neun bunten Würfel bei Auf die Eier!. Du sammelst gekochte Eier (blau im Topf) und Spiegeleier (gelb-orange in der Pfanne), willst keine faulen Eier (grün) und nie zu viele Hühner. Bild: Gsme Factory |
Rein ins Spiel!
Neun Symbolwürfel und alles dreht sich um ein deftiges Frühstück. Die Themenwahl ist perfekt, spielt am Ende aber keine Rolle mehr, weil sich das Würfelspiel dank weniger Regeln mühelos und sehr schnell als Selbstläufer herausstellt.
Zu einem Frühstück wollen viele Spiegeleier, wir brauchen deshalb Pfannen und aufgeschlagene Eier. Jeweils eine Kombination davon bringt fünf Punkte. Wir spielen übrigens so lange, bis 100 Punkte erreicht sind. Andere mögen lieber gekochte Eier. Dazu braucht es Töpfe und ganze Eier. Für einen Topf und ein oder mehrere ganze Eier erhältst du für jeden Würfel drei Punkte.
Jetzt aber gehen die Unwägbarkeiten und kleinen Gemeinheiten los. Zunächst wären da die (grünen) faulen Eier. Die kommen sofort zur Seite und zwar nach jedem der maximal drei Würfe, die der aktive Spieler hat, um das Ergebnis – vorerst – zu verbessern. Warum vorerst? Weil nämlich der nachfolgende Spieler alle faulen Eier schmeißt und die Würfel dann zur finalen Wertung hinzugezogen werden. Da kann sich, nur als Beispiel, einer übrig gebliebenen Pfanne noch ein aufgeschlagenes Ei gesellen und fünf Punkte bringen. Genauso gut oder schlecht kann der nachfolgende Spieler einem noch ein Huhn würfeln und deine Bilanz versauen, weil du plötzlich zu viele Hühner in deiner Wertung hast. Das Spiel beginnt nämlich damit, dass der erste Spieler mit exakt einem Huhn dafür fünf Punkte erhält. Ab dann sind exakt zwei Hühner im Wurf gefragt, was 2x5=10 Punkte bringt, dann genau drei, vier, fünf und wieder absteigend von vier auf eins.
Wir sagen nur: Die Gier ist ein Schwein!
Treffender wäre es, das Spiel „Auf die Hühner!“ zu nennen. Denn eines hat sich in allen Testrunden bestätigt: Die meisten spekulieren vorrangig auf die gerade gefragte Anzahl an Hühnern, selbst wenn es nur ein oder zwei Hühner sind, obwohl meist viel schneller mit Spiegeleiern oder gekochten Eiern Punkte zu erzielen wären. Doch das rote Federvieh übt auf eine unerklärliche Art und Weise hier eine besondere Anziehungskraft aus.
Nicht notwendig, aber die Regeln lassen sich leicht adaptieren; zum Beispiel, um etwa Kindern das Zählen und die Übersicht zu erleichtern, dass bei den gekochten Eiern immer eine Kombination von 1 zu 1 (wie bei den Spiegeleiern) zählt. Wie auch immer: Dem menschlichen Sammeltrieb hat sich keiner unserer Testspieler und Testspielerinnen entziehen können. Auf die Eier! funktioniert zu zweit oder mit mehreren Spieler problemlos. Auch ausgesprochene Spielemuffel sind nach ein, zwei Würfen nicht mehr zu halten und verlangen/gewähren Revanche. Denn eine Partie ist schnell vorüber.
Auf jeden Fall aber wollen wir noch hervorheben, dass auch die Bilder- und Farbenwahl hervorragend gelungen ist. Sehr gute Unterscheidbarkeit, auch für Personen mit Farbschwäche. Danke!
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Nochmals spielen? Auf jeden Fall und sehr gerne zu zweit auf Reisen! |
Rund ums Spiel Das Rezensionsexemplar wurde von Game Factory zur Verfügung gestellt |




