Ich hatte den gleichen Gedanken …
Dito ist eine vor allem im wissenschaftlichen Bereich benutzte Angabe für „ebenda“ und kann auch als gleichfalls, ebenso oder dasselbe benutzt werden. Eine andere Schreibweise ist „detto“. Und bei diesem Spiel geht es genau darum: ebenso wie die anderen zu bestimmten Begriffen zu kommen.
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Nr. 1658: Dito! | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Die gute Nachricht
Spaß und Material für – eine ungewöhnliche Zahl – bis zu sieben Personen
Die schlechte Nachricht
wir haben keine
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| 200 Kärtchen mit jeweils zwei Kategoreien zur Wahl beinhaltet das Spiel. Das reicht für viele Partien
Bild: Game Factory |
Rein ins Spiel!
Punktest du bei Stadt-Land-Fluss-Spielen in der Regel mit Begriffen, die kein anderer genannt hat, ist es bei Dito! genau umgekehrt. Hier werden Übereinstimmungen belohnt. Es wird eine Kategorie vorgelesen und alle beginnen nachzudenken und aufzuschreiben, was ihnen dazu einfällt.
Dieses Grundprinzip ist nicht neu. Doch bei Dito! sind bekannte Spielelemente hervorragend komponiert. Wenn du nämlich nicht einen, sondern immer drei Begriffe aufschreiben musst, das auch noch in drei Runden, dann ergeben sich aus diesen insgesamt neun Begriffen, die die Spieler jeweils auf ihr abwischbares Tableau geschrieben haben, zahlreiche Möglichkeiten das Ganze zu bewerten. Am Ende gewinnt, wer die meisten Punkte gesammelt hat. Doch das ist eigentlich egal. Der Weg ist das Ziel.
Was sind "die nervigsten Hausarbeiten"? Fensterputzen, Klo putzen? Der Abwasch? Die persönlichen Schmerzgrenzen gehen weit auseinander. Peter kann nicht verstehen, warum Klaudia Bügeln aufgeschrieben hat. Er empfindet Bügeln nämlich als „total entspannend“, wähtend sich Klaudia sich oft tagelang davor drückt. Der Erkenntnisgewinn in der Spielrunde kann groß sein. Heftig diskutiert wird ganz autoamitsch.
Welche „ungünstige Momente, um versehentlich zu furzen“ fallen dir ein? Theater? Haben drei von sechs Spielern. Bringt allen Punkte. Nur zwei ist „Bewerbungsgespräch“ eingefallen. Bringt ihnen mehrfach Punkte, weil bei genau zwei Spielern mit demselben Begriff sie einen BFF-Stern ausmalen dürfen. BFF steht für „best friend forever“. Okay, beste Freunde muss man deswegen nicht sein oder werden, aber ein Quell der Freunde und dienlich ist es allemal.
Dito! lebt von den Kateogrien. Sie sind durchwegs gut gewählt und oft spritzig originell. „Die schlechtesten Getränke zum Gurgeln“, „Vornamen für alte Männer“ oder „Wörter, die den US-Präsidenten beschreiben“. Jeweils drei Einfälle werden in das 3x3-Raster geschrieben und am Ende einer Runde kreist man Übereinstimmungen ein. Drei Kreise in einer Reihe oder Spalte bringen Zusatzpunkte. (Nein, Elisabeth, diagonal zählt nicht!)
Nach drei Durchgängen endet eine Partie Dito!. Spielen wir noch eine vierte? Einfach so? Ja. Ein gutes Zeichen.
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Nochmals spielen? Sehr gerne, weil's auch nicht ewig dauert |
Rund ums Spiel
Das Rezensionsexemplar wurde von Game Factory zur Verfügung gestellt |




