Transaktionen in virtuellen Welten sollen der Abgabepflicht unterliegen, sagt die amerikanische Steuerbehörde. Damit droht Millionen Anhängern von World of Warcraft oder anderen Internet-basierten Spiel- und Sozialsystemen eine Verteuerung ihres Vergnügens.
Während der Handel mit virtuellen Gütern auch hierzulande deutlich zunimmt, hat bisher erst China einen Vorstoß gewagt, Steuerpläne für derartige Geschäfte zu entwickeln.
Viele Fragen zur Praxis offen
Viele Fragen drängen sich zu diesem Thema auf. Obwohl zum Beispiel bisher kein klarer rechtlicher Rahmen festgelegt sei, dürften virtuelle Güter wohl kaum als reale Gegenstände zu bewerten sein, erklären Gegner solcher Steuerpläne. Problematisch ist darüber hinaus, einen realen Wert bzw. einen Umrechnungskurs für Internet-Währungen festzulegen, mit denen in Online-Welten gehandelt wird.Es bestünde auch die Möglichkeit einer Dienstleistungsbesteuerung wie etwa der Programmierung von virtuellen Gütern. Auch dazu wären sowohl nationale Gesetzesanpassungen als auch die Erarbeitung internationaler Abkommen erforderlich. In weiterer Folge wäre es dann wiederum mehr als wahrscheinlich, dass die anfallende Steuer von Seiten der Anbieter etwa in Form von Pauschalgebühren an die Nutzer der Onlineportale weitergegeben werden.

… die reinste Entspannung: Ich spiel am liebsten Spiele, wo ich wenig denken muss und viel Glück habe!