Der Nonbook-Umsatz im Buchhandel wächst weiter und inspiriert Buchhändler zu gezielten Sortimentserweiterungen. Auf der Frankfurter Buchmesse vom 4. bis 8. Oktober 2006 präsentieren deshalb 19 internationale Spielwarenhersteller Kombinationen von Büchern mit Spiel- und Trendprodukten auf dem Gemeinschaftsstand „Spiele/n im Buchhandel“ in Halle 3.0, K 351.
Das Angebot auf dem Gemeinschaftsstand „Spiele/n im Buchhandel“ zur Frankfurter Buchmesse 2006 reicht von Spielen, Puzzles, Spielkarten, Lern-, Kreativ- und Experimentierspielzeug, über Holzspielzeug, Puppen, Plüschfiguren, Comic-Charaktere bis zu Trendartikeln und individualisierbaren Werbeprodukten.
In Frankfurt werden unter anderem Hiku-Spiele, Jumbo, Nürnberger Spielkartenverlag und Schmidt vertreten sein.
Erstmals nutzen auch internationale Aussteller aus Australien, Belgien und Polen diesen Distributionsweg in den Buchhandel. Sortimentsvielfalt und Kauferlebnis machen die Attraktivität einer Buchhandlung aus, wie Christoph Kochhan in der vom Börsenverein des deutschen Buchhandels beauftragten Verbraucherstudie feststellt. Mit der Verknüpfung von Lese- und Spielkultur können Buchhändler den Erlebnischarakter ihrer Buchhandlung stärken. So lassen sich Spiele und Geschenkartikel als eigenständige Nonbook-Gruppe im Buchhandel etablieren, als Geschenkangebot mit Büchern kombinieren oder für eine dekorative Gestaltung in die Auslage einbinden.
Messekooperation
Die nunmehr zweijährige Kooperation zwischen der Frankfurter Buchmesse und der Nürnberger Spielwarenmesse eG ist zum festen Bestandteil beider Messekonzepte gewachsen. Während zur Frankfurter Buchmesse die Spielwarenhersteller ihr Angebot dem Buchhandel präsentieren, stellen die Kinder-, Jugend- und Hobbybuchverlage ihre Titel den Spielwarenhändlern auf der Spielwarenmesse in Nürnberg vor.

