
Immer mehr Leute können sich für einfache Spiele für zwischendurch - im Englischen Casual Games genannt - begeistern. Aus den USA kommt jetzt das Ergebnis einer interessanten Studie: Demanch werden Casual Games als Stressabbauer angesehen.
Dmenach zieht ein Drittel der US-Bürger eine Stunde spielen einer Stunde Fernsehen vor. Fast die Hälfte aller Frauen über 40 spielt sogar lieber als ins Kino zu gehen. Diese Ergebnisse einer Online-Studie von Harris Interactive überraschten laut eigenen Angaben sogar Auftraggeber RealNetworks.
Zwar gingen die Spieleentwickler bisher immer davon aus, dass auch Frauen gerne und viel spielen, doch die hohen Werte waren offenbar verblüffend.
31 Prozent der US-Bürger über 18 Jahre ziehen eine Stunde mit Casual Games wie etwa ein Kartenspiel auf dem PC oder ein Puzzle einer Stunde TV vor. Fürs Kino lassen sich schon 35 Prozent nicht mehr bewegen. Bei den Frauen über 40 ist es noch extremer: Hier ziehen 49 Prozent ein PC-Spiel einem Kinobesuch vor. US-Frauen sind zudem trainiert: Zwei Drittel spielen zumindest vier Mal die Woche, knapp die Hälfte jeden Tag.
Generell schätzen die Spieler den entspannenden Faktor der kleinen Spiele. So gaben zwei Drittel der Befragten an, sich beim Spielen zu entspannen, 53 Prozent können auch Stress abbauen. 42 Prozent nützen die Spiele als geistiges Training.
Der Marktforscher DFC Intelligence schätzt, dass der weltweite Umsatz mit Casual Games dieses Jahr auf 953 MillionenDollar ansteigen wird. Im Vorjahr waren es 713 Millionen, 2002 noch 228. Anbieter wie Microsoft verdienen bereits gutes Geld damit und wollen das Angebot, ob gegen Bezahlung oder kostenlos und mit Werbung, weiter ausbauen.

