Kinder und Jugendliche werden in Österreich seit Jahrzehnten mit DKT (links) spielesozialisiert. Das ist das fast identische Spiel zu Monopoly, nur eben österreichisch. Verleger war die Pleite gegangene Peri, seither wird das Spiel erfolgreich von Ravensburger Österreich vertrieben. Es ist noch immer ein Bestseller.
Und für den Habro-Konzern, zu dem Parker also Verlagsmarke für Monopoly gehört, ein ständiger Dorn im Auge. Die Marktforschung hat für Hasbro herausgefunden, wie DKT geschlagen werden könnte: Durch mehr Österreich-Bezug.
Das mit Kreditkartenfunktion versehene Monopoly Banking, das schon im Vorjahr erschien (rechts), wird für diesen Zweck bis ins Detail auf österreichisch getrimmt und soll Ende August erscheinen. Für die Sehenswürdigkeiten wurden zeitgemäße Objekte wie etwa die neue Berg Isel-Schanze in Innsbruck oder das futuristische Kunstmuseum in Graz ausgewählt. Straßenfelder und Mietpreise wurden ebenfalls näher an die Jetztzeit gerückt. Kurzum: Es soll d i e Österreich-Ausgabe des weltweit erfolgreichsten Brettspiels werden.
Dafür wird Hasbro Österreich seine ganze Marketingkraft einsetzen. Geplant sind unter anderem Promiturniere, TV-Werbung und verschiedene Aktionen mit Partnern in allen Bundesländern.

