Die Exklusivnachricht der Spielwiese ONLINE wirbelt weiter Staub auf. Offensichtlich wurde die Branche von den Plänen der Österreich-Tochter von Ravensburger völlig überrascht.
In einem Brief an seine Kollegen lässt Ernst Pohle, der Vorsitzende der Fachgruppe Spiel, keinen Zweifel, auf welcher Seite die Sympathien stehen. In der Fachgruppe sind die wichtigsten Spieleverlage als Interessensgemeinschaft zusammengeschlossen. Auch Ravensburger ist Mitglied.
Spielwiese ONLINE bringt den Brief Pohles in voller Länge:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
das Österreichische Spielefest in Wien ist ein lange gewachsenes, erfolgreiches und wichtiges Marketinginstrument für uns Spieleverlage in Österreich.
Herr de Cassan hat hier für uns Spieleverlage mit viel Einsatz, Phantasie und Elan ein Forum geschaffen, das nicht nur den Verbraucher sondern insbesondere auch die Medien in Österreich für das Thema „Spiel“ sensibilisiert und mobilisiert hat. Ich denke, wir alle sollten den Organisatoren des Österreichischen Spielefestes für diese Leistung dankbar und verpflichtet sein.
Über gleichgeartete Veranstaltungen in Wien – insbesondere im gleichen Zeitfenster – haben wir insbesondere auf unser Fachgruppensitzung diskutiert und waren einhellig der Meinung, unser Event – „Das Österreichische Spielefest“ - nicht durch andere, ähnliche Aktionen verwässern bzw. in Frage stellen zu lassen.
Dennoch tritt jetzt ein anderer Veranstalter in Wien auf, der im Oktober mit Ravensburger als Zugpferd auftreten will.
Ich habe sofort nach Bekanntwerden mit den Hauptakteuren Kontakt aufgenommen - mit dem o.g. Ziel.
Ich handle hier auch im Sinne unseres o.g. Fachgruppenbeschlusses und bitte Sie, sich nicht anders in Wien festzulegen.
Natürlich werde ich Sie über die weitere Entwicklung in Wien auf dem Laufenden halten
Mit herzlichen Grüssen
gez. Ernst Pohle
1. Vorsitzender
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