Unterwasserzählen
Vier gleiche Meeresbewohner auf einen Blick – immer gut.
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Nr. 1649: Blubbern | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Die gute Nachricht
schneller Einstieg
Die schlechte Nachricht
Unstimmigkeit in der Spielanleitung
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| Sobald auf den vier Karten eines Kindes vier gleiche Tiere zu sehen sind – hier ist es der Krake –, gibt es die entsprechende Wertungskarte (dunkel). Bild: Schmidt |
Rein ins Spiel!
Unter Wasser tummeln sich allerlei bunte Fische und andere Meeresbewohner. Insgesamt sind es acht verschiedene, vom Seepferdchen über die Krabbe bis zum Kraken, alle in Cartoon-Art nett dargestellt. Auf den sogenannten Wasserkarten sind immer drei unterschiedliche Tiere zu finden. Jedes Kind hat vier dieser Wasserkarten nebeneinander vor sich liegen und legt im Laufe einer Partie zusätzliche Wasserkarten darauf ab. Immer wenn ein Tier auf allen vier Karten zu sehen ist, dann darf das Kind eine Wertungskarte dieses Tieres aus der Auslage nehmen. Für jedes Tier gibt es vier Wertungskarten, man darf aber immer nur eine pro Tier haben und zusammen mit anderen Meeresbewohnern eine Tierreihe bilden. Wer am Ende die längste Tierreihe hat, gewinnt Blubbern.
Blubbern lebt hauptsächlich vom Zufall, dem die Kinder zumindest ein wenig Paroli bieten können. Ein Spielzug schaut nämlich so aus. Das Kind an der Reihe nimmt die oberste Wasserkarte von einem der drei verdeckter Kartenstapel. Diese Wasserkarte kann das Kind auf eine seiner vier offenen Wasserkarten vor sich legen. Bringt sie allerdings keine maßgebliche Verbesserung der eigenen Ablage – vier gleiche Tiere! –, darf das Kind die Karte wieder zurück legen, zeigt sie vorher den anderen Kindern. Dann nimmt das Kind von einem der Stapel eine andere Wasserkarte. Diese muss es jedoch zwingend dann bei sich ablegen. Es kann also gut gehen oder erneut nichts bringen. Dieses erste Abwägen ist der Kern, der das Spiel von allzu großer Beliebigkeit abhebt.
Fazit
Ein schön harmloses Sammelspiel, das der Zielgruppe der rund 6-Jährigen gefällt. So soll’s ja sein.
P.S.
Laut Spielanleitung sollen die jeweils vier Wertungskarten zu Beginn gemischt werden. Warum, fragt man sich, denn spätestens beim zweiten Spiel sind die vier Karten zufällig beeinander. Eine Erklärung wäre die unterschiedliche Position der gestrichelten Linie auf der einen Kartenseite, was beim Aneinanderlegen zu unterschiedlich langen Tierreihen führt. Hätte man gewollt, die Länge einer Tierreihe über die Reihenfolge der Wertungskarten bewusst zu steuern, dann müsste eine entsprechende Regel her. Vielleicht gab es einmal eine, im aktuellen Produkt gibt es sie nicht. Die Anweisung macht also keinen Sinn. Sie stört aber auch nicht den Spielfluss.
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Nochmals spielen? Ja. |
Rund ums Spiel Das Rezensionsexemplar wurde von Schmidt zur Verfügung gestellt |




