Mal wieder Gauner sein …
Die Titel von Namen werden zusehends zu kleinen Englisch-Sprachkursen. Sneaky, das heißt so viel wie hinterhältig. In Verbindung mit dem neuen Kartenspiel ist nichts dagegen einzuwenden.
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Nr. 1641: Sneaky | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Die gute Nachricht
schnell erlernt und mit gutem Spannungsbogen
Die schlechte Nachricht
Material für einen fünften Spieler hätte nicht geschadet
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| 1, 2 oder 3 passende Würfel braucht's, um sich eine Karte zu sichern. Zumindest vorerst. Denn hinterhältige Mitspieler sind gerne gierig! Bild: Kendi |
Rein ins Spiel!
Risiko trifft Würfelglück. Auf dieses profane Motto ließe sich Sneaky verknappen. Die Geschichte, die mit dem kleinen Spiel erzählt wird, ist jedoch viel schöner. Hier darfst du nach Herzenslust wieder einmal ein Böser oder eine Böse sein, konkret räubern, was das Zeug hält. Du sammelst nämlich Räuber in Form von Karten in sechs Farben. Dazu gibt es sieben Farbwürfel, die du zu Beginn deines Zugs schmeißst. Würfel, die zu den drei Räubern in der Tischmitte passen, kannst du auf die entsprechenden Karten legen. Räuber mit nur einem geforderten Würfel nimmst du gleich zu dir, die sind dir sicher. Räuber mit zwei oder drei abverlangten Würfeln kannst du auch nehmen, sie können dir jedoch noch von anderen geraubt werden. Du legst sie nämlich offen auf einen Stapel vor dir, auf den die anderen ihre Würfel legen dürfen. Denn es liegt prinzipiell an dir, ob du deine Würfel in der Auslage in der Tischmitte – immer drei Karten – einsetzt oder Beute bei Mitspielern machen willst.
Bis zu dreimal darst du in deinem Zug würfeln, also auch erneut würfeln; nur Würfel, die du auf einem Räuber platziert hast, darfst du nicht mehr verändern.
Gespielt wird reihum so lange, bis alle 24 Räuber im Spiel waren.
Klingt einfach, ist es auch, und es ist spannend, sehr kurzweilig und unterhaltsam. Denn wir wissen alle, dass die Gier ein Schwein ist, das Glück jedoch ein Vogerl.
Was es noch mit den Handschellen auf sich hat, von denen jeder zwei zum Beginn des Spiels bekommt … Nun, die steuern indirekt, dass sich die lieben Mitspieler nicht ständig nur an fremden, schon gesammelten Räubern bedienen. Wer nämlich keinen Räuber aus der Mitte ergattert, muss eine Handschelle abgeben. Also probiert man es zuerst dort. Wer bei Spielende keine Handschelle mehr besitzt, bekommt auch noch zwei Minuspunkte aufgebrummt. Andererseits: Wer in seinem Zug mindestens zwei Räuber aus der Tischmitte zu sich nehmen kann, wird mit einer Handschelle belohnt. Wer dann die meisten Handschellen hat, darf zu den Zahlenwerten seiner eroberten Räuber noch einmal fünf Punkte draufschlagen.
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Nochmals spielen? Ja! |
Rund ums Spiel
Das Rezensionsexemplar wurde von Kendi zur Verfügung gestellt |




