Reichlich konstruiert
Sehr glücksbehaftet ist dieses neue Kartenspiel von Amigo. Eigentlich zu glücksbehaftet.
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Karte aufnehmen, Karte ablegen - oder umgekehrt. Mit viel Glück oder/und Geduld hat man dann weniger als fünf Punkte auf der Hand. Voraussetzung, um ein "Bungee" zu erklären. Foto: Amigo |
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Ein Bungee ist für den Engländer ein Gummiseil. Was es hier bei diesem Spiel damit auf sich hat, weiß man nicht. Bungee ist reichlich konstruiert. Das sind viele andere Kartenspiele auch. Doch hier fehlen eindeutig die eigenen Einflussmöglichkeiten.
Ziel des Spiels ist es, mit seinen Karten maximal fünf Punkte auf die Hand zu bekommen. Bei Kartenwerten von 1 bis 10 ist das nicht so einfach, außer man hat eben das Glück auf seiner Seite. Und das auch noch schneller als die Mitspieler.
Jeder startet mit fünf Karten. Um die hohen Karten loszuwerden, wirft man eine Spielkarte ab oder - noch besser: mehrere gleichzeitig ab, wenn sie den gleichen Kartenwert haben. Daraus erklärt sich auch die Eigenart, dass hier ausnahmsweise nicht am Ende eines Spielzugs eine Karte nachgezogen werden muss, sondern statt dessen schon zu beginn eine Karte nachgezogen werden darf - es könnte ja eine "schlechte" Karte sein, von der man schon eine oder mehrere auf der Hand hat. In der nächsten Runde kann man diese dann gesamthaft "entsorgen". Nachgezogen werden darf vom Nachziehstapel oder die oberste Karte vom Ablagestapel (siehe Tipp).
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Man kann Bungee auch verschärft spielen: Statt vom Ablagestapel darf nur vom Nachziehstapel gezogen werden. Denn in wenigen Fällen nützt eine vom vorigen Spieler ausgespielte Karte dem nächsten. Außerdem ist bei dieser Variante länger das "Geheimnis" um die eigenen Karten gewahrt. |
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Eine weitere Besonderheit ist, dass nach dem Austeilen der Karten eine weitere Karte offen unter den Nachziehstapel gelegt wird und alle Karten mit diesem Wert in dieser Runde Null zählen. Das ist eine feine Sache für jeden Spieler, der zufällig solche Karten auf der Hand hat.
Wie gewinnt man das Spiel? Hat man nach seinem Spielzug fünf oder weniger Punkte in seinem Kartenblatt, dann darf man in der nächsten Runde "Bungee" rufen und seine Karten verdeckt ablegen, ohne etwas weiteres tun zu müssen. Nur hoffen: Dass nämlich nicht noch ein weiterer Spieler in dieser nun letzten Runde ebenfalls ein "Bungee" schafft und dabei den eigenen Punktewert unterbietet.
Wer am Ende nun das "Bungee" mit den wenigsten Punkten hat, erhält als Belohnung zehn Pluspunkte, alle anderen Spieler schreiben ihre Kartenwerte als Minus.
Ein absoluter Gemeinheitsfaktor sind die drei Bungeekarten im Spiel. Für den Spieler, der die Runde gewinnt und eine oder mehrere Bungeekarten in seinem Blatt hat, für den zählen auch sie null. Für alle anderen aber zehn Minuspunkte. Wer also damit spekuliert, kann gewaltig einfahren!
Gespielt werden sechs Runden, wer dann am wenigsten Minuspunkte hat, ist Sieger. Was bleibt als Fazit? Bungee ist brauchbar, aber die Welt hat nicht darauf gewartet.
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Nr. 949: Bungee |
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Spielwiese-Code | |
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Themen: Oper, Musik, Wirtschaft
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Spielanleitung zum Herunterladen |
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Preis-Leistungsverhältnis
Anspruch
-Service:
… eines der schönsten Dinge, die man zusammen mit Freunden machen kann!