Merk-Male
Aus Die Spielwiese 67 (2002)
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Was hier noch unordentlich auf dem Tisch liegt, ist das reichhaltige Material des Spiels. Foto: JeuxSoc |
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Oha! Das ist ja gar nicht das einfache Legespiel, als das es auf den ersten Blick erscheint! Klar, man versucht möglichst viele Teile von berühmten Gebäuden auf die entsprechenden Bildvorlagen zu legen und dafür Punkte zu machen. Aber das ist der leichtere Teil der Übung. Das Prestel Architekturspiel ist vor allem ein Merkspiel: Die Bildteile liegen gemischt in fünf Stapeln und dummerweise wechseln diese Stapel immer wieder ihren Standort. Schnell hat man daneben gegriffen!
Wer prägt sich schon (beim ersten Mal) die unterschiedlichen Symbole der Stapel ein!? Wäre aber gut
Ungewöhnlich gelöst ist, wie mit dem Einsatz von Zahlensteinen die Zugreihenfolge in jeder Phase des Spiels zwischen den Spielern wechseln kann: Es kommt drauf an, wer schneller ist.
Das Spiel besteht aus 24 Bauaufträgen. Durch Auslegen eines Teils und daraufhin fertiggestellte Bauaufträge sammelt man Punkte. Zu Beginn werden vier Bauaufträge offen für alle Spieler ausgelegt. Danach erhält jeder verdeckt zwei Bauteile als Basis. Die übrigen Karten werden in fünf ungefähr gleich große Stapel aufgeteilt. Auf Kommando des Startspielers sucht nun jeder schnellstmöglich ein passendes Bauteil der ausliegenden Gebäude heraus und legt seinen Stapel anstelle einem der ausliegenden Startsteine. Dadurch wird die Reihenfolge in der nächsten Runde bestimmt. Danach wird eines der drei auf der Hand befindlichen Bauteile aus- oder abgelegt. Wird durch das Auslegen ein Gebäude fertig, erhalten die beteiligten Spieler Punkte für diesen Bauauftrag.
Unterm Strich ein interessantes und auch ästhetisch sehr schönes Spiel!
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Auszeichnungen
Rund ums Spiel
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Spielwiese-Code: | ●●●●●● | G | 9 | !!!!!! | |
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… ein ehrliches Spiel unter guten Freunden ein redlicher Zeitvertreib.