"mai ambreller is braitli kallerd"
Das Ungewöhnliche an der Lernspiel-Reihe von Noris ist die Lernhilfe in Form einer eigenwilligen Sprache.
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Der Spielplan ist nur Beiwerk: Bei dem Lernspiel kommt es auf die Karten und Übersetzungen an. Foto: Spielwiese |
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Soll man nun päpstlicher als der Papst sein und das Spiel deshalb verteufeln, weil es nicht die übliche Lautschrift verwendet? Wenn, beispielswiese, zur Aussprache von "sweets" "suiehts" geschrieben steht, wenn aus "This ist half an orange" "ßiss is haaf än orändsch" wird?
Approbierten Lehrern läuft ein Schauer über den Rücken oder sie verfallen in schallendes Gelächter. Aber der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel. Motto: Lieber ähnlich ausgesprochen als gar nicht.
Und der sensationelle Erfolg des Spiels Englisch für Kinder geben dem Verlag Noris und dem Erfinder der Kunstsprache recht (sie stammt von Spielautor Michael Rüttinger, der in seinem Brotberuf eine Hauptschule leitet).
Spielplan nur als Beiwerk
Das Material kann erfreulicherweise für viele unterschiedliche Sprachspiele eingesetzt werden. Kern sind 220 Karten. Auf der einen Seite sieht man einen Gegenstand mit deutscher Bezeichnung. Auf der Rückseite ist das Motiv noch einmal klein abgebildet, darunter stehen dann die korrekte englische Bezeichnung, ein Satz mit der Bezeichnung in Englisch (samt Übersetzung) und dazu jeweils die eigenwillige Hilfe zur Aussprache.Ein Spielplan mit der Londoner Innenstadt und seinen Feldern dient als Vehikel für ein Spiel mit Fortgeschrittenen. Es gibt Figuren und Würfel und so genannte Wissenschips. Aber das ist gar nicht so wichtig. Entscheidend ist, dass über die Bild-Wort-Kombinationen spielerisch ein bisschen Englisch hängen bleibt.
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Nr. 664: Englisch für Kinder |
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Spielwiese-Code | |
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Themen: Sprachen, Englisch
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Rund ums Spiel
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Preis-Leistungsverhältnis 


