Farbenfroh
Farben sind nicht zufällig so wie sie sind. Das lernen wir auch bei einem kleinen Legespiel bei Game Factory.
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Nr. 1676: Chroma | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Die gute Nachricht
Chroma lässt sich auch hervorragend zu zweit spielen
Die schlechte Nachricht
Menschen mit Farbenfehlsichtigkeit tun sich natürlich schwer, auch wenn jedes Farbkärtchen beschriftet ist
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| Die Spieler treiben es hier immer bunter – nicht zuletzt dank der Farbkärtchen mit Spezialfähigkeiten. Bilder: spielwiese.at |
Rein ins Spiel!
Seit der Antike gibt es theoretische Überlegungen für eine Ordnung der Farben. Schon Aristoteles ersann einen Farbenkreis, viel später hatten auch Goethe und Newton ihre Üb erlegungen und Regeln bunt zu Papier gebracht. Damit sind wir beim Begriff Chroma, er steht in der Farbenlehre für Buntheit im Verhältnis zum Referenzweiß. Fotografen und Videofilmer kennen das als Weißabgleich. Oder auch im Druckwesen ist das Referenzweiß entscheidend, da nicht jedes Papier gleich weiß ist und es eben darauf ankommt, „wie bunt“ die verwendeten Farben für den beabsichtigten Zweck am Ende erscheinen sollen. Derartige Verhältnisse werden häufig in einem eigenen Farbkreis festgelegt und dargestellt.
Beim Spiel Chroma liegt für jeden Spieler ein Farbkreis bei. Das ist gut so.
In unserem Fall ist das Zentrum des Farbkreises weiß. Um das Weiß gruppieren sich die hellen Töne, gefolgt von den klaren Farben, bevor deren dunkleren Töne vom abschließenden Schwarz umschlossen werden (siehe Bild rechts).
Das folgt einer klaren Logik und schaut nicht nur hübsch aus, es ist auch hübsch. Erst recht, wenn die Spieler dann auf dem (möglichst großen) Tisch Farbkärtchen für Farbkärtchen anlegen. Dabei ist der Spielmechanismus nicht sonderlich originell oder schwer zu begreifen: An – zum Beispiel – ein rotes Farbkärtchen darf nur Dunkelrot, Hellrot oder Violett oder Orange angelegt werden – siehe Farbkreis. An das dunkelrote Farbkärtchen würde dann nur Schwarz oder wiederum die Dunkel-Variante von -violett oder -orange passen.
Wer nicht aus seinen Farbkärtchen in der Hand legen kann, muss nachziehen, aber auch wer nur ein Farbkärtchen regelkonform platziert. Passt ein Farbkärtchen jedoch an zwei oder gar drei angrenzende Farbkärtchen, kommen Vorteile ins Spiel. Es geht nämlich darum als Erster alle seine Farbkärtchen losgeworden zu sein.
Wie gesagt: Chroma folgt einem bekannten Spielprinzip. Allerdings wird dieses von den Spezialfähigkeiten einiger Farbkärtchen deutlich aufgepeppt. Zum Beispiel durch einen Extrazug oder dass du einem Mitspieler ein Farbkärtchen klauen und ihm dafür ein unerwünschtes überlässt oder – eher spielbeeinflussend – jene Farbkärtchen mit einem Magneten oder einem Schloss drauf. Dann müssen entweder alle an dein Farbkärtchen anlegen oder dürfen es explizit nicht, bis du wieder an der Reihe bist.
Mit der Farbsystematik tun sich manche Spieler anfangs etwas schwer, aber das gibt sich. Chroma überzeugt mit seiner klaren Sprache und seinem minimalistischen Auftritt als relaltiv schnelles Legespiel für zwischendurch. Und das für bis zu sechs Personen.
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Nochmals spielen? Gern. |
Rund ums Spiel Das Rezensionsexemplar wurde von Game Factory zur Verfügung gestellt |




… wenn einem alles Andere egal sein kann!