Feinschliff für das Blumenmeer
Dieses kleine Legespiel bei Huch fällt in die Kategorie Optimierungsprozesse.
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Nr. 1593: Flowers | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Die gute Nachricht
sehr gut für zwei geeignet
Die schlechte Nachricht
Die Kärtchen könnten aus dickerem Material sein
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| Zweimal nachdenken: Zuerst kommt es darauf an, dass die Zahlen Gruppen bilden, doch Punkte gibt es nur dafür, dass möglichst gleiche Farben beieinander sind. Bild: Huch |
Rein ins Spiel!
Äh, wie war das nochmal …? Am Ende zählen nicht die Zahlen, die trotzdem gleich sein müssen, aber eigentlich geht es um die Farben, oder?
Bei Flowers musst du um die Ecke denken. Das ist, zugegeben, beim ersten Mal etwas verwirrend. Und das Optimum herauszuholen, kann „richtig Arbeit“ sein, wie es eine unserer Testspielerinnen formulierte. Du wirst das Legespiel jedoch ziemlich wahrscheinlich wieder hervorholen, weil es dir gefallen hat.
Wir haben insgesamt 108 kleine Kärtchen in vier Farben mit 1ern, 2ern, 3ern und 4ern. Es geht angeblich um schöne Blumenwiesen, tatsächlich aber bleibt Flowers abstrakt. Die Kärtchen werden auf drei Stapel verteilt, wobei einer immer ein verdeckter Nachziehstapel bleibt, während bei den beiden anderen die oberste Karte aufgedeckt ist. Aus diesen drei Stapeln darfst du wählen, wenn du an der Reihe bist. Das gewählte Kärtchen legst du dann vor dir in deiner eigenen Blumenwiese an oder du überdeckst damit ein bereits liegendes Kärtchen.
Entscheidend ist, was am Spielende vor dir liegt. Um überhaupt in die Wertung zu kommen, muss eine Eins immer allein sein, darf keine andere Eins neben sich haben. Zweier müssen Paare bilden. Keine Drillinge, keine Vierlinge usw. Nur exakt drei benachbarte Dreier werten und bei den Vierern müssen es eben vier sein, die zusammengehören. Keiner mehr, keiner weniger. Die Farben der Kärtchen spielen dabei fürs Erste keine Rolle.
Fürs Erste. Denn jetzt erst wirst du dafür belohnt, dass du gut um die Ecke gedacht hast.
Alle Kärtchen, die nicht dem entsprechen, was soeben beschrieben wurde, werden aus deiner Blumenwiese entfernt. Nur was nunmehr übrig bleibt, wird gewertet und jetzt erst kommt es auf die Farbe an: Je mehr Kärtchen der gleichen Farbe beieinander liegen, umso mehr Punkte gibt es. Zwei blaue Kärtchen zwei Punkte, fünf rote Kärtchen fünf Punkte und so fort. Dabei spielen wiederum die Zahlen auf den Kärtchen keine Rolle.
Alles klar?
Schön. Bis zum Ende der Partie wirst du mit jedem Zug immer wieder vor die Wahl gestellt, ob dir nun die Farbe wichtiger ist oder die Zahl. Flowers ist vom Prinzip her gut ausgewogen, doch es können Wartezeiten entstehen, weil hin und wieder jemand doch angestrengt darüber nachdenken muss, welcher Schritt als nächster der beste ist. Ach ja, wenn wir gerade dabei sind: Weil in jeder Farbe drei Vierer einen Schmetterling in einer anderen Farbe zeigen, bekommst du zusätzlich noch was zu knobeln. Jede anliegende Karte in der Farbe des Schmetterlings beschert dir noch Extrapunkte.
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Nochmals spielen? Der Großteil sagte Ja. |
Rund ums Spiel
Das Rezensionsexemplar wurde von Huch zur Verfügung gestellt |




