Das Spiel mit den tausend Augen
Wenn ein Spiel, das in den Testrunden weitergegeben wird, von Testspielern gleich gekauft wird, ist das immer ein gutes Zeichen. So war’s auch hier.
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Nr. 1590: Trick 100 | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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| Es geht darum, die vorige Karte zu überbieten und als Erster alle Karten losgeworden zu sein. Das schlichte Design reicht dafür vollends aus. Bild: Noris |
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Die gute Nachricht
Gut gemacht: Gleiche Ziffern haben den gleichen Farbhintergrund
Die schlechte Nachricht
Für zwei Spieler ist das Spiel nicht geeignet, auch wenn es auf der Schachtel steht …
Rein ins Spiel!
Von den Kartenrückseiten blicken dich viele Augenpaare aus dem Dunkeln an. Hat hier jemand was zu verbergen?
Durchaus, nämlich eine unpassende Karte. Doch mogeln ist ausdrücklich erlaubt.
Du sollst nämlich Karten ausspielen, mit denen du die jeweils zuletzt auf den Ablagestapel gespielte Karte überbietest. Außerdem muss die Karte mindestens eine gleiche Farbe haben wie die zu überbietende Karte. Erklärung: Für die Zahlen 00 bis 99 gibt es jeweils eine Karte im Spiel und dabei hat jede Ziffer hat eine andere Hintergrundfarbe. Die Karte 25 ist zum Beispiel halb grün (für die 2) und halb hellblau (für die 5). Alle Zweier haben dieses Grün, egal ob es sich um die Zehner- oder die Einerstelle der Zahl handelt, alle Fünfer das gleiche Hellblau. Somit ist Trick 100 auch problemlos für Farbenblinde spielbar.
Hast du keine höhere und passende Karte auf der Hand, dann ziehst du entweder eine Karte nach. Das ist freilich dem Spielziel nicht förderlich, weil es gewinnt, wer als Erster alle Karten losgeworden ist.
Alternativ kannst du es ja mit Mogeln probieren. Du legst eine Karte verdeckt neben den Ablagestapel und behauptest damit unausgesprochen, dass sie passt. Der nachfolgende Spieler muss nun entscheiden: Spielt er eine höhere Karte aus oder zweifelt er deine Behauptung an. Wer beim Mogeln erwischt wird oder ungerechtfertigt anzweifelt, muss drei Karten nachziehen. Du kannst es auch provozieren, dass der Nachfolgende drei Karten nehmen muss, indem du eine passende Karte verdeckt ablegst und ihn oder sie in den Falle lockst.
Wie kommt man aus einer vertrackten Situation heraus? Mit einer Karte 100. Sie gibt es zehnmal im Spiel und ist der Joker: Die 100 darf man immer legen und auf die 100 darf jede beliebige Karte gelegt werden. Wer also einen Joker ausspielt, hilft immer auch dem nachfolgenden Spieler. Das sollte man bedenken. Aber manchmal geht’s eben nicht anders.
Die Mischung aus Mäxeln und Mau Mau ist flugs erklärt und in 10 bis 15 Minuten ist eine Partie gespielt. Ausprobieren! Es macht großen Spaß.
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Nochmals spielen? Sehr gerne! |
Rund ums Spiel
Das Rezensionsexemplar wurde von Noris zur Verfügung gestellt |




… wenn Menschen zusammenkommen und gemeinsam etwas erleben.