Hau drauf!
Dieses Spiel befriedigt ein Bedürfnis vieler: Einfach mal ordentlich draufhauen können! Dazu stehen Aktionskarten, 24 Spielfelder und putzige Figuren zur Verfügung. Handlung? Reden wir nicht darüber.
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Nr. 1568: Battle Royal | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Die gute Nachricht
Sehr robustes Spielmaterial
Die schlechte Nachricht
Nur wenn einen Ausscheidungsspiele prinzipiell stören, findet man das als das sprichwörtliche Haar in der Suppe
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| Mit Aktionskarten werden die Figuren über das Spielfeld bewegt, das nach und nach kleiner wird, weil bei jedem Zug auch der Doom-Würfel geworfen wird. Der bewirkt dann immer wieder. dass ein Spieler auf den Eliminator mit dem roten Knopf hauen muss und ein Feld mit allen Figuren drauf in die Luft fliegt. Bild: spielwiese.at |
Rein ins Spiel!
Was sich hier abspielt, ist schnell erzählt. In der Schachtel steckt ein Kunststoffgebilde, das ein Raster aus 5x5 Feldern bildet. Das dunklere Feld in der Mitte ist tabu, alle anderen können und viele davon werden in die Luft fliegen – samt den Spielfiguren, die darauf stehen. Wer keine Spielfigur mehr auf dem Spielbrett hat, das hier Arena heißt, scheidet aus.
Zuvor aber kämpfen alle einerseits ums Überleben und andererseits um Mehrheiten auf den einzelnen Feldern. Dazu spielen die 2 bis 4 Teilnehmer an diesem königlichen Kampf Aktionskarten aus. So ziehen sie eine oder mehrere Figuren um eines oder mehrere Felder durch die Arena, schubsen andere Figuren herum oder gar in ein Loch. Denn in der zweiten Phase jeden Zuges wird der Doom-Würfel geschmissen und der bringt immer wieder mal den Eliminator in seinen zerstörerischen Einsatz: Dann haust du auf den roten Knopf und das Feld, unter dem der Eliminator gerade steht, haut es in die Höhe.
Zugegeben, Battle Royal macht Spaß. Doch was bei diesem Spiel königlich sein soll, bleibt offen.
Vielmehr ist es ein schöner Zeitvertreib, der auch relativ rasch vorüber ist. Da kann sich am Ende eines Spielabends noch ein auflockernd "Battle" ausgehen. Und wir sind ja nicht so, wir erkennen und würdigen auch den Lernansatz, mit den Möglichkeiten, die das Spiel bietet, seine taktischen Fähigkeiten zu verbessern. Schließlich geht es darum möglichst viele seiner putzigen Männchen (Roboter, Echsen, Ninjas und Koalas – warum auch immer!) auf einem sich laufend verändernden und kleiner werdenden Spielfeld über die Runden zu retten.
Auch wenn jetzt Klischees bedient werden: Nicht nur einmal hat es sich bei unseren Testrunden ergeben, dass Söhne, die schon länger nicht mehr zu einem Spiel im Familienkreis zu bewegen waren, wieder am Spieltisch Platz nahmen, um bei diesem Hau-drauf-Spiel dem Vater zuzusetzen. Ist doch auch was …
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Nochmals spielen? Ist nett, kann man mal wieder rausholen. |
Rund ums Spiel Das Rezensionsexemplar wurde von Kosmos zur Verfügung gestellt |




