Wahrscheinlichkeitsrechnen
Soll die 4 besser in diese Reihe oder in jene Spalte …? Bei diesem Solo-Spiel geht es um die optimale Zahlenverteilung in einem Raster. Unprätentiös, aber mit hohem Nochmal-probieren-Reiz.
.
![]() |
Nr. 1501: Number up | Spielwiese-Code | |
|
|
Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
|
.
Die gute Nachricht
Das Challenge-Heft hält sehr unterschiedliche Aufgaben bereit
Die schlechte Nachricht
Hausbackene Gestaltung
![]() |
| Die gelbe 3 war der Ausgangspunkt, Zielvorgabe ist die Summe 9 gleicher Farbe in einer Reihe oder Spalte. Für die zweitunterste Reihe erfüllt Blau die Voraussetzung, was rechts des Rasters mit einem speziellen Plättchen markiert wird, das 10 Punkte zählt. Wird die Zielvorgabe nicht erreicht, dann gilt Summe der Farbe, die am meisten zählt. In diesem Beispiel wäre es Grün mit 7 Punkten. Auch das wird der Übersichtlichkeit halber mit speziellen Plättchen markiert. |
| Bild: Schmidt |
Rein ins Spiel!
Wie in dieser Reihe üblich, gibt es ein Grundspiel mit sehr einfachen Regeln und dazu ein sogenanntes Challenge-Heft mit 20 Aufgaben mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Anforderungen. Basis sind Kärtchen mit den Zahlen 1 bis 6 in acht verschiedenen Farben. Bestimmte Kärtchen werden gemischt und nacheinander aufgedeckt und in ein 5x5- oder 6x6-Raster gelegt – je nach Aufgabe. Ist das Raster voll, wird abgerechnet. Das geht in der Regel einfach: Zahlen gleicher Farbe in einer Reihe, Spalte oder manchmal auch in einer Diagonalen werden addiert, es zählt die Farbe mit der höchsten Summe. Wobei pro Aufgabe ein bestimmter Zielwert erfüllt werden soll, zum Beispiel die Summe 8 oder (später) auch eine Straße gebildet werden soll.
Das kann kniffliger sein, als man noch beim Grundspiel denkt. Aber schon dort kann es bereits zum Dilemma kommen, in welche Achse die gerade aufgedeckte Zahl gelegt werden soll, wo es doch mehrere Möglichkeiten gibt.
Also: Immer ein bisschen Kopf- und Wahrscheinlichkeitsrechnen: Was brächte im Idealfall mehr Punkte?
Für den Autor Reiner Knizia, promovierter Mathematiker, ist das natürlich kein Problem, denn das lernt man auf der Uni. Bei Number up kostet er sein Wissen gnadenlos aus. Und so mag die eine und andere Aufgabe vielleicht etwas verkopft erscheinen. Knizia hat jedoch einen bunten und abwechslungsreichen Strauß zusammengestellt, der nicht langweilig wird. Gerne tastet man sich hier von Level zu Level vor.
Fazit: Unspektakulär, aber schlüssig, gut und herausfordernd. Das eignet sich auch gut als Denksport auf der Urlaubsreise.
.
| Nochmals spielen? Ja. |
Rund ums Spiel
Das Rezensionsexemplar wurde von Schmidt zur Verfügung gestellt |




… eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.