Mission Weltraumerforschung
In seiner neuen Reihe mit Spielen für 1 Person hat Reiner Knizia mit Galaktix fünf Laufstrecken nebeneinander gestellt, unter denen man sich immer nur für eine entscheiden darf. Wenn denn einem die fünf Würfel wohlgesonnen sind.
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Nr. 1500: Galaktix | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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Die gute Nachricht
Mit dem Challenge-Heft lässt sich eine gute Weile weiter spielen und an seinen taktischen Fähigkeiten feilen
Die schlechte Nachricht
Man hätte sich für das kleinteilige Material ein paar beigelegte Verschlussbeutel gewünscht, wie es heute eigentlich üblich ist
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| Ganz unten starten und möglichst weit nach oben kommen. Das ist das Ziel auf fünf Raketenbahnen bei Galaktix. Zum einem gibt Schwazre Löcher, zum anderen Punkte (ganz linksau dem Spieltableau) |
| Bild: Schmidt |
Rein ins Spiel!
Das Grundspiel wird auf der einen der beiden Tafeln gespielt. Sie zeigt fünf Strecken in unterschiedlichen Farben. Einige Felder sind die berühmten Schwarzen Löcher, die alles verschlucken. Einige zeigen Raketen. Du bist im Weltraum unterwegs. Allein, wie Major Tom, wobei nicht vorgesehen ist, wie dieser zu stranden. Im Gegenteil. Möglichst weit sollst du auf den einzelnen Sternenstraßen kommen. Je weiter, desto mehr Punkte winken.
Galaktix ist ein Würfel- und damit ein Glücksspiel. Fünf Würfel zeigen die fünf Farbsymbole der fünf Sternenstraßen, die sechste Seite jeweils einen Schraubenschlüssel. Mit zwei Schraubenschlüsseln holt man sich eine zusätzliche Rakete in sein Lager. Genau einmal darf man Nachwürfeln und sein Ergebnis vielleicht verbessern. Dann muss man sich für eine gewürfelte Farbe entscheiden und für jeden Würfel dieser Farbe rückt man ein Feld vor. Schwarze Löcher sind natürlich tabu.
Das war’s dann auch schon mit der Grundregel. Ab sofort geht’s mit dem Challenge-Heft weiter. Da kommen in vier Kapiteln jeweils fünf sich steigernde Level ins Spiel. Auch ein bisschen mehr und anderes Material. Im Grunde aber bleibt alles gleich. Im Gegensatz zu den boomenden 1-Personen-Denkspielen (bspw. bei Smart Games – oder auch bei Number up aus dieser Reihe) ist hier weniger Hirnschmalz gefragt, vielmehr bestimmt das Würfelglück über Erfolg oder Misserfolg deiner Weltraummission. Auch wenn immer die Wahl ansteht für welche Reihe ein Wurf eingesetzt werden soll, wird die Würfelei gegen Rundenende dröge.
Nichtdestotrotz folgt Galaktix geschickt dem Gamification-Prinzip der Eigenbelohnung. Du entscheidest selbst, ob du dich mit dem „Bronze-Status“ zufrieden gibst oder erst dann ins nächste Level einsteigst, wenn du im vorigen Level den „Gold-Status“ erreicht hast, heißt es in unterschwelliger Motivations-Tonart in der Spielanleitung. Ein bisschen geht immer! Du schaffst es! Und eine neue Runde ist schnell bewerkstelligt.
Mit einem oder mehreren Gegnern wäre es natürlich noch anregender und spannender. Aber genau das war ja nicht die Intention des Spiels.
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| Nochmals spielen? Der Ehrgeiz ist unterschiedlich ausgeprägt, noch ein weiteres Level anzugehen und zu bewältigen. |
Rund ums Spiel
Das Rezensionsexemplar wurde von Schmidt zur Verfügung gestellt |




