Risiko-Variante
6 nimmt! ist um mehrere Facetten angereichert worden. X nimmt! ist schneller als das Original.
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Nr. 1211: X nimmt! | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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| Gegenüber dem Original gibt es nur noch drei Zahlenreihen, dafür aber mit kürzeren und unterschiedlichen Längen. Unten: Schon mit der dritten Karte muss die ganze Reihen aufgenommen werden. | |
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Wer eine Reihe kassiert, muss eine Karte davon vor sich in seine X-Reihe ablegen. Auch hier gilt: aufsteigende Reihenfolge! Pech, wenn das nicht geht. Dann werden die Hornochsen auf diesen "X"-Karten unweigerlich zu doppelten Minuspunkten. Bild: Spielwiese |
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Die gute Nachricht
Gelungene Abwechslung für alle Fans des Originals.
Die schlechte Nachricht
Keine.
Rein ins Spiel!
Dürfen wir das Spielprinzip von 6 nimmt! voraussetzen? Wenn nicht, dann schnell ein Blick in den Spielwiese-Test 210 des Originals.
Die großen Unterschiede sind, dass
- es statt vier nur drei Zahlenreihen gibt,
- dafür die einzelnen Zahlenreihen unterschiedlich voll gemacht werden dürfen,
- und die Spieler außerdem noch zusätzlich vor sich Karten in aufsteigender Reihenfolge sammeln.
Warum und was ändert sich dadurch?
Zuerst einmal gar nichts, denn es gilt auch hier die Regel, dass Karten nur in aufsteigender Reihenfolge gelegt werden dürfen und dabei die niedrigste Differenz zu einer bereits liegenden dafür ausschlagend gebend ist, wo sie angelegt werden muss.
Aber schon kommt’s! In der obersten Zahlenreihe muss man bereits Karten kassieren, wenn die dritte Karte angelegt wird, in der mittleren die vierte, in der untersten die fünfte. X nimmt! ist dadurch deutlich schneller als 6 nimmt! und birgt größere Gefahren, das Opfer der jeweiligen Runde zu werden.
Bei X nimmt! werden nicht alle aufgenommenen Karten auf einem Stapel bei Seite gelegt, um am Ende die Minuspunkte zu zählen. X nimmt! ist hier duetlich anders. Der Spieler, der eine Reihe vervollständigt und die Karten aufnehmen musste, darf eine davon auswählen, um mit ihr seine eigene X-Reihe zu eröffnen oder dort anzulegen. Die übrigen Karten kommen auf die Hand. Bei X nimmt! haben die Spieler dadurch bald unterschiedlich viele Karten auf der Hand, was neue Wahlmöglichkeiten bei der Eröffnung einer Runde lässt. Gespielt werden zwei Durchgänge.
Die sogenannte X-Reihe ist neu, aber auch in ihr gilt das Prinzip aufsteigender Kartenwerte. Die X-Reihe bildet einen Puffer für die Abrechnung. So lange die Karten dort regelkonform liegen, ist alles in Butter. Kann allerdings nicht aufsteigend in der X-Reihe angelegt werden, wird die X-Reihe aufgelöst und die Karten werden zum X-Stapel. Der ist teuer: In diesem zählen alle Hornochsen doppelt! Bei Karten, die die Spieler am Ende eines Durchgangs noch auf der Hand halten, zählen die Hornochsen einfach.
Fazit
Das bewährte Spielprinzip von 6 nimmt! ist von seinem Erfinder Wolfgang Kramer zusammen mit Reinhard Staupe, einem weiteren Experten für ausgeklügelte Kartenspiele, um mehrere Elemente angereichert worden. X nimmt! spielt sich schneller, aber unkalkulierbarer und risikoreicher. Mit der X-Reihe haben die beiden Autoren das allerdings meisterhaft kompensiert.
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Nochmals spielen? Ja, diese Variante hat ihren eigenen Reiz. Außerdem ist X nimmt!, wie Amigo verspricht, als Spiel zu zweit wirklich gut. |
Rund ums Spiel
Das Rezensionsexemplar wurde von Amigo zur Verfügung gestellt |

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… miteinander rechnen, Gegensätze nach vereinbarten Regeln austragen, dem Chaos Einhalt gebieten, das gemeinsame Leben in zwanglose Formen bringen.