AUSZEICHNUNG. Der Verein Spiel des Jahres hat soeben die diesjährigen Nominierungen in den drei Kategorien bekannt gegeben.
Seit 2011 gibt es die begehrte Auszeichnung in den drei Kategorien Spiel, Kennerspiel und Kinderspiel des Jahres. Diese neun Spiele sind 2021 dazu im Rennen.
Nominiert für die Wahl zum „Spiel des Jahres 2021“:
Die Abenteuer des Robin Hood von Michael Menzel bei Kosmos. Aus der Begründung der Jury: "… führt die Spieler:innen fast wie von allein über die erzählte Geschichte behutsam in die Regeln des Spiels ein. Der wandelbare Spielplan, der durch sein Adventskalenderprinzip in Kombination mit dem Buch stets mehrere Möglichkeiten eröffnet, bietet ein neuartiges Spielgefühl. Besonders gelungen: Scheitern wir an einer Aufgabe aufgrund der engen Zeitvorgaben und probieren es erneut, erleben wir eine andere Variante der Geschichte mit neuen Wendungen.
Micro Macro – Crime City von Johannes Sich bei Edition Spielwiese/Pegasus. Aus der Begründung der Jury: "Wenn sich die Spieler:innen über den Tisch beugen, um in der Szenerie zu versinken, dann herrscht knisternde Spannung im Raum. Alle Augen huschen über den Stadtplan, um ihm neue Informationen über die Verbrechen zu entlocken. Wenn sich in angeregter Diskussion über Motiv und Tathergang eins zum anderen fügt, erzeugt das Spiel unvergessliche Momente."
Zombie Teenz Evolution von Annick Lobet bei Scropion Masqué. Aus der Begründung der Jury: "Die kurzweiligen Partien und das sehr einfache Grundgerüst an Regeln werden mit der Zeit im Legacy-Stil erweitert und stets anspruchsvoller. Umschläge halten die neue Mechaniken, Charaktere und Spezialeigenschaften bereit. So bleibt die Rettungsmission über die gesamte Kampagne hinweg abwechslungsreich und motivierend."
Das „Spiel des Jahres 2021“ wird am 19. Juli 2021 in Berlin überreicht.
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Nominiert für die Wahl zum „Kennerspiel des Jahres 2021“:
Die verlorenen Ruinen von Arnak von Michaela „Mín“ Štachová und Michal „Elwen“ Štach bei CGE. Aus der Begründung der Jury: "Nach jeder erfolgreichen Expedition in den Ruinen von Arnak stellt sich ein Gefühl von Fernweh ein und der Wunsch, noch mehr Geheimnisse dieser Insel zu lüften. Der fein abgestimmte Mix bekannter Mechanismen, das hochwertige Material und eine Vielzahl taktischer Möglichkeiten üben eine unwiderstehliche Sogwirkung aus, der sich abenteuerlustige Forscher:innen nur schwer entziehen können. "
Fantastische Reiche von Bruce Glassco bei Strohmann Games. Aus der Begründung der Jury: "Das Hoffen und Bangen auf die passenden Karten verdichtet viel Emotion in kurzer Spieldauer. Am Ende in seinem Reich die punkteträchtigsten Kombinationen vereint zu haben spornt zu immer neuen Partien an."
Paleo von Peter Rustemeyer bei Hans im Glück. Aus der Begründung der Jury: "Im harten Kampf ums Überleben lernen wir, dass wir nur zusammen als Gruppe stark sind. Die Vielzahl an unterschiedlichen Ereignissen hält unsere Neugier über viele Partien dauerhaft aufrecht und belohnt das Erkunden dieser packenden und unnachgiebigen Steinzeitwelt."
Das „Kennerspiel des Jahres 2021“ wird am 19. Juli 2021 in Berlin gekürt.
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Nominiert für die Wahl zum „Kinderspiel des Jahres 2021“:
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Dragomino von Bruno Cathala, Marie Fort und Wilfried Fort bei Pegasus. Aus der Begründung der Jury: "Dragomino zeigt auf eine eindrucksvolle Weise, wie man aus einem Familienspiel ein Kinderspiel macht. Als Geschwisterspiel von „Kingdomino“ bringt es eine interessante und fantastische Atmosphäre auf den Tisch, in der Kinder sich nach bereits einer Partie komplett selber zurecht finden. Dabei halten sich Glück und Überlegung in einer spannenden Waage und deshalb wollen Kinder immer wieder in die Welt der Domino-Drachen eintauchen." -
Fabelwelten von Marie & Wilfried Fort bei Lifestyle Boardgames. Aus der Begründung der Jury: "Ein schielender Regenwurm als hilfsbereiter Fährmann? Eine verärgerte Stadttaube als einsamer Musikant? Wenn die Kinder alle Rollen in „Fabelwelten“ besetzen, geht das Kopfkino ganz von selber los. Spielidee, Ausstattung und Illustrationen sind gleichermaßen fantasievoll wie fantasieanregend; ganz nebenher fördern sie auch das Einfühlungsvermögen. Wie Wilfried und Marie Fort hier die Welten von Spiel und Buch zu etwas ganz Neuem verbinden, ist einfach fabelhaft."
Mia London von Antoine Bauza und Corentin Lebrat bei Scorpion Masqué. Aus der Begründung der Jury: "Trug der Unhold nun ein Monokel oder eine Brille mit runden Gläsern? War seine Fliege längs- oder quergestreift? Die Fragen scheinen so einfach und eindeutig und sind doch ganz schön knifflig zu beantworten. Endlich einmal Detektiv spielen; das fordert die Kinder – und Erwachsene ebenso. „Mia London“ schärft in kompakter Spieldauer den Blick fürs Detail und hält in jeder Partie die Spannung bis zum Ende."
Das „Kinderspiel des Jahres 2020“ wird am 14. Juni 2021 gekürt.
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