AUSZEICHNUNG. Der Verein Spiel des Jahres hat die Nominierungen für die Auszeichnungen 2025 in den drei Kategorien bekannt gegeben. Dazu liegen auch die Begründungen vor.
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Diese folgenden, alphabetisch geordneten insgesamt neun Spiele sind 2025 im Rennen um einen der drei Pöppel.
Nominiert für die Wahl zum „Spiel des Jahres 2025“:
Bomb Busters von Hisashi Hayashi bei Pegasus. Aus der Begründung der Jury: "In ,Bomb Busters' lösen wir kooperativ eine Art Zahlenrätsel (…) In ,Bomb Busters' wachsen wir mit den Aufgaben. Schritt für Schritt erlernen wir das ABC des Bombenentschärfens. Dabei leiten wir mit Logik und einer Prise Interaktion die richtigen Zahlenpaare her. Der besondere Comic-Look gibt dabei dem bedrohlichen Thema die notwendige Leichtigkeit. Das schweißt uns als Team zusammen und wir können uns später an vielfältigen Missionen versuchen, die bisherige Denkmuster über den Haufen werfen.."
Flip 7 von Eric Olsen bei Kosmos. Aus der Begründung der Jury: "Mit einfachen Mitteln weckt ,Flip 7' Gier, Schadenfreude und kribbelnde Spannung. Wir fiebern jeder neuen Karte entgegen. Die Sonderkarten bringen genau die richtige Dosis Interaktion und Unwägbarkeit ins Spiel. ,Flip 7' ist mehr als ein Abschätzen von Wahrscheinlichkeiten. Es lebt von der Stimmung am Tisch."
Krakel-Orakel von 7 Bazis bei Topp. Aus der Begründung der Jury: "Bei ,Krakel Orakel' muss man nicht gut malen können, sondern Ideen entwickeln. Das Kritzeln macht gute Laune. Im Wirrwarr der gepunkteten Linien entsteht Kreativität oft von allein. Man entwickelt Werkstolz für die eigene Skizze und zollt den Arbeiten der anderen Anerkennung. Das verbindet. Als Gruppe freut man sich über die gelungene Galerie."
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Nominiert für die Wahl zum „Kennerspiel des Jahres 2025“:
Endeavor – Die Tiefsee von Carl de Visser und Jarratt Gray bei Frosted Games/Board Game Circus. Aus der Begründung der Jury: "Das anspruchsvolle ,Endeavor: Die Tiefsee' zeigt, wie mitreißend und vielfältig moderne Gesellschaftsspiele sein können. Eine ausgezeichnete thematische Ausarbeitung trifft auf prachtvolles Material und einen lebendigen Spielverlauf mit spannenden Entscheidungen. In den Tiefen des Ozeans geht man auch den eigenen taktischen Fähigkeiten auf den Grund. Wer mehr will, versucht sich an der besonders fordernden kooperativen Version."
Faraway von Johannes Goupy und Corentin Lebrat bei Kosmos. Aus der Begründung der Jury: "… wirkt alles so einfach und logisch. Aber schnell merken wir, dass uns die rückwärts laufende Wertung einiges abverlangen wird. ,Faraway' überzeugt durch seine Eleganz und konzentriert sich auf das Wesentliche. Die ungewohnte Struktur zwingt uns, gedanklich neue Wege zu gehen."
Neuland von Charles Chevalier und Laurent Escoffier bei Game Factory. Aus der Begründung der Jury: "Taktische Knobelei statt wikingertypischem Haudrauf-Gebaren: Das kurzweilige Gerangel um die wertvollsten Schätze überzeugt in jeder Besetzung, da alle eingesetzten Figuren neue Optionen eröffnen – oder sie blockieren. Wir agieren auf einem gemeinsamen Plan, müssen aber auch die eigene Siedlung aufbauen. ,Neuland' fordert gleichermaßen langfristiges Denken und flexible Reaktion."
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Nominiert für die Wahl zum „Kinderspiel des Jahres 2025“:
Cascadia junior von Fertessa Allyse und Randy Flynn bei Kosmos. Aus der Begründung der Jury: "Vor den Augen der Kinder entsteht eine faszinierende Naturlandschaft mit lebendiger Tierwelt. Jede Entscheidung vervollständigt dieses Bild. Das Team hinter ,Cascadia Junior' hat jedes Element des Vorbilds genau angeschaut und kindgerecht neu gedacht. Sammeln, puzzeln und bauen machen Spaß und führen an taktisches Denken heran."
Die Mäusebande eilt der Zahnfee zu Hilfe! von Christophe Lauras bei Game Factory. Aus der Begründung der Jury: "Mit einem cleveren Memo-Mechanismus zieht ,Die Mäusebande' alle in ihren Bann. Kleine Gedächtnisprofis lieben die entzückende Aufmachung, die witzige Spielgeschichte und die charakterstarken Mäuse. Das schöne und runde Gesamtpaket macht mit seinen zwei Schwierigkeitsgraden nicht nur Kindern unterschiedlichen Alters Spaß und bleibt lange abwechslungsreich."
Topp die Torte! von Wolfgang Warsch bei Schmidt. Aus der Begründung der Jury: "Die buchstäblich vielschichtige Schätzaufgabe in ,Topp die Torte!' verzaubert die Spielenden beim ersten Anblick der glitzernden Zuckerwürfel. Die Aufgabe ist erfrischend aufregend und wurde mit einem cleveren Wertungsmechanismus kombiniert, der nicht nur thematisch stimmig ist, sondern dem Spiel eine taktische Ebene verleiht. Optisch ansprechend, mit einer perfekten Prise Glück und einem wahrlich zuckersüßen Thema. Was für ein Tortengenuss!"
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Die Preisträger der drei Auszeichungen werden am Abend des 13. Juli in Berlin bekannt gegeben.
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… alles gelassen zu nehmen.