PREISVERGLEICH In den Monaten vor Weihnachten werden die meisten Spiele verkauft. spielwiese.at erklärt, warum man spätestens jetzt zuschlagen sollte, wenn man ein Spiel online kauft. Wie schon im Vorjahr überprüft spielwiese.at seit Anfang September die Preisentwicklung.
Der schon im Vorjahr beobachtete Trend stellt sich auch 2017 verlässlich ein: Anfang Herbst gehen die Preise für Spiele runter, die Preisreduktionen erreichen im Oktober ihren Höhepunkt. Doch rund einen Monat vor Weihnachten dreht sich der Wind: Von November auf Dezember sind wieder vermehrt Preissteigerungen festzustellen.
Sie fallen zum Teil sogar sehr deutlich aus.
Die größten Preissteigerungen
Hier größten Preiserhöhungen zwischen dem ersten Montag im November und dem ersten Montag im Dezember:
- 49 % für Camel up – Cards bei Amazon
- 30 % für Pie Face bei Quelle Österreich
- 30 % für Lotti Karotti bei Universal
- 20 % für Codenames bei Toys’R’Us
spielwiese.at hat unter allen Shops auch den durchschnittlichen Verkaufspreis der Spiele unserer Auswahl (siehe Kasten unten) ermittelt. Demnach ist der durchschnittliche Preis für Exit – Das geheime Labor (Kennerspiel des Jahres 2017), Wizard, Camel up – Cards, Sleeping Queens und Bandido im Monatsvergleich gestiegen.
Ein weiteres interessantes Detail: Codenames, das Spiel des Jahres von 2016, der Kinderspielklassiker Lotti Karotti, Die Siedler von Catan, Camel up – Cards und NMBR 9 kosteten am ersten Dezember-Montag durchschnittlich mehr als noch Anfang September. Zumindest die ersten drei erwähnten Spiele sind für Händler eine "sichere Bank", da lässt sich an der Preisschraube denn auch unbekümmert etwas nach oben drehen.
Die größten Preisreduktionen
Die größten Preisreduktionen zwischen den Stichtagen Anfang November und Anfang Dezember gab es bei folgenden Spielen:
- 51 % für Crazy Race bei Amazon
- 42 % für Raffzahn bei Thalia
- 33 % für Mein Traumhaus bei Amazon
- 33 % für Icecool bei Thalia
- 29 % für Dreams bei Thalia
- 26 % für Codenames bei Amazon
Damit könnte der Eindruck entstehen, dass die hier genannten Online-Shops von Amazon und Thalia die günstigsten Anbieter sind. Das wäre falsch. In einem eigenen Beitrag zeigt spielwiese.at morgen auf, welche der 22 Online-Shops am öftesten der billigste und wie oft der teuerste Anbieter sind. Nur so viel: Im Monatsvergleich gab es in mehreren anderen Shops um rund 20 Prozent heruntergesetzte Preise. „Den“ Billigstanbieter schlechthin gibt es nicht.
spielwiese.at hat die Verkaufspreise von 20 ausgewählten Spielen aller Preisklassen in 22 relevanten Online-Shops in Deutschland und Österreich im Monatsabstand unter die Lupe genommen und festgehalten. Zwischen den Stichtagen im Oktober und November waren 50 Preisreduktionen zu verzeichnen und 17 Mal wurde vom selben Online-Anbieter der Preis für das jeweilige Spiel erhöht. Einen Monat später waren es dann bereits wieder 27 Preiserhöhungen.
Die Talsohle bei Preisen ist erreicht
Wiederholt sich das Spiel der vergangenen Jahre, das durch die erste derartige Preiserhebung von spielwiese.at 2016 belegt wurde, dann ist jetzt der im Regelfall beste Zeitpunkt gekommen, ein Spiel günstig übers Internet zu kaufen. Denn in den letzten verbleibenden, nicht einmal mehr drei Wochen bis Weihnachten, werden die Preise tendenziell wieder anziehen.
spielwiese.at wird in der kommenden Woche noch einmal die Preise erheben.
Morgen: Wer die meisten billigsten und wer die meisten teuersten Preise hat
Dazu bringt spielwiese.at morgen einen ausführliche Übersicht. Übrigens: Wie viel ein Spiel kostet, liegt nur bedingt an seinem Hersteller. Gesellschaftsspiele sind nicht preisgebunden. Sehr wohl geben die Hersteller jedoch eine „unverbindliche Preisempfehlung“ bekannt, die UPE oder auch als UVP abgekürzt.
Ausgewogene Auswahl getroffen
Für den Preisvergleich hat spielwiese.at neben den drei aktuellen Preisträgern der Jury Spiel des Jahres eine Mischung aus weitern aktuellen Spielen sowie Longsellern, aus Kinder- und Familienspielen, aus Karten-und Brettspielen, aus relativ günstigen und relativ teuren Spielen ausgewählt. Geachtet wurde aber auch darauf, dass nicht nur Spiele enthalten sind, die "überall" zu haben sind, sondern auch welche etwas abseits des Mainstreams. Alphabetisch: Activity Multi Challenge, Bandido, Camel up – Cards,Catan – Das Spiel, Codenames, Crazy Race, Dreams, Exit – Das geheime Labor, Icecool, Isle of Skye, Kingdomino, Lotti Karotti, Lyngk, Mein Traumhaus, NMBR 9, Pie Face, Raffzahn, Sleeping Queens, Stone Age Junior, Wizard.• Erhoben werden die reinen Verkaufspreis eines Spiels im Internet. Versandkosten bleiben unberücksichtigt, da sie von zu vielen individuellen Faktoren abhängen. • Die Preiserhebung wird jeweils am selben Tag innerhalb einer Stunde über denselben Rechner und Browser durchgeführt: Am 4.9.2017, 2.10.2017, 6.11.2017, 4.12.2017. • Die ausgewählten Shops (alphabetisch): Amazon.de, Dreamland.at, Gameware.at, Interspar.at, Kuppitsch.at, Libro.at, Müller.de, MyToys.de, Otto.de, Quelle.at, Quelle.de, Shöpping.at, Spiele-Max.de, Spiele-Offensive.de, Thalia.at, Thalia.de, Toysrus.at, Toysrus.de, Universal.at, Vedes.de, Weltbild.at, Weltbild.de.
Morgen: Welche SHops günstig sind, welche nicht
spielwiese.at wird in der zweiten Dezember-Woche über die abschließende Runde der Preiserhebung berichten. Zuvor schon morgen: 22 Online-Shops – ihre Auswahl und ihre Preise.
Bild: Pixabay
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