MAGAZIN. In der Pandemie wurde mehr gespielt als sonst. Das bringt auch diverse Zeitschriften aufs Thema. Jüngstes Beispiel ist die neueste Ausgabe 4/21 des Lifestyle-Magazins „Carpe Diem“.
.
„Spielen, wie es uns aufblühen, wachsen und Mensch sein lässt“, lautet die Ankündigung am Titel. Spielen wird dann im Inneren vor allem als Tätigkeit beleuchtet und beschrieben. Es beginnt mit einem ziemlich oberflächlichen Streifzug, warum wir spielen, gefolgt von einem Interview mit dem Neurobiologen Gerald Hüther. Darin erklärt er wie wir spielend lernen, was in die Feststellung mündet, dass man im Spiel zwei Grundbedürfnisse befriedigen könne: „Das gemeinsame Erleben mit anderen und die Möglichkeit, Dinge autonom und frei zu gestalten“. (Hüther ist Co-Autor von „Rettet das Spiel“, das wir haben: "Die Spielverderber sind allgegenwärtig").
Nach einem kleinen Abstecher über Klischees zu Computerspielen wird noch der moderne Begriff der Gamification beleuchtet.
Die vier Teile werden der Ankündigung durchaus gerecht. Es ist alles alles recht launig geschrieben, die Stärke ist jedoch mehr die kompakte Zusammenstellung von Altem und Neuem, weniger eine überraschende Tiefe.
Die 15-seitige Strecke kommt übrigens ohne jedes Foto eines Spiels aus. Vielmehr zieht sich ein Laufspiel des österreichischen Autors Harald Havas (Wiener Sammelsurium, Risk Dice) als illustratorisches Element durch.
.
![]() |
||
spielwiese.at ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internet-Seiten |
||



