AUSZEICHNUNG. In Wien sind im Rahmen der ersten „Spiele-Convention" (Ehepaar de Cassan) die Gewinner des österreichischen Spielepreises bekannt gegeben worden. Der Hauptpreis geht an Kosmos, und es gibt eine Neuerung.
Das Legespiel Kerala von Kosmos ist Spiel der Spiele 2016. Es handle sich dabei, so Dagmar de Cassan, Vorsitzende der „Wiener Spiele Akademie“, um ein Spiel, das die Jury ausgepackt, gespielt und gewusst habe: Das ist es es. Von der Anforderung her genau so wenig Komplexität, dass es ein klassisches Spiel für die Familie ist, aber gleichzeitig auch so viel Tiefgang, dass auch anspruchsvolle Spieler auf ihre Kosten kommen.
Weil bei allen Spieleauszeichnungen ein gewisser Trend in die Verbreiterung und größere Differenzierung feststellbar sei, so Dagmar de Cassan, gebe es auch beim österreichischen Spielepreis Neues: die Kategorien bleiben, aber in jeder werde ein Spiel als „simply the best" noch besonders hervorgehoben.
Hier alle Preisträger:
Spielehit für Familien
- Abenteuerland (Haba), „simply the best"
- Die Omama im Apfelbaum (Piatnik)
- Memory – Das Brettspiel (Ravensburger)
- Nitro Glyxerol (Zoch)
- Skull King – Das Würfelspiel (Schmidt)
Spielehit für Kinder
- Burg Flatterstein (Drei Magier), „simply the best“
- Ausgefuchst (Noris)
- Leo muss zum Friseur (Abacus)
- Raben schubsen (Moses)
- Tropicano (Beleduc)
Spielhit mit Freunden
- Isle of Skye (Lookout), „simply the best“
- Codenames (Heidelberger)
- Gum Gum Machine (Huch)
- Magic: Die Zusammenkunft – Das Brettspiel (Hasbro)
Spielhit für Experten
- Mombasa (Eggertspiele, Pegasus), „simply the best“
- Dynasties (Hans im Glück)
- La Granja (PD Verlag)
- Signorie (What’s your Game?)
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