GEBURTSTAG. Er hat die Arbeit der Jury Spiel des Jahres viele Jahre lang geprägt und dem Preis ein Gesicht gegeben: Synes Ernst, ehemaliger Vorsitzender der Jury, feiert heute seinen 65. Geburtstag.
Herzlichen Glückwunsch!
Anfang Juni hatte er seinen letzten Arbeitstag bei der Schweizer "Handelszeitung" (ja, in der Schweiz arbeitet man durchwegs auch tatsächlich bis zum offiziellen Rentenalter). Und nun beginnt "das Leben nach dem Journalismus", das es sehr wohl gebe, wie Synes Ernst verlautet.
Ein Leben ohne Spiele wird es nicht sein. Das ist klar. Denn seine Begeisterung für gute Spiele und die Freude über Begegnungen am Spieltisch hat der Jubilar auch nach seinem Ausscheiden aus der Jury Spiel des Jahres (er ist weiterhin korrespondierendes Mitglied) keineswegs abgelegt. Aber: piano und bei ausgesuchten Gelegenheiten.
Synes Ernst war seit 1982 Mitglied der Jury, von 1994 bis 2004 ihr 1. Vorsitzender. Sein journalistischer Werdegang hatte ihn unter anderem zur "Schweizer Illustrieren", dem "Tages-Anzeiger", der "Weltwoche" und den "Neuesten Luzerner Nachrichten" geführt. Den Doktortitel hatte er sich durch sein Germanistik- und Geschichtestudium an der Uni Basel hat er mit einer Dissertation über "Deutschunterricht und Nationalismus" erworben.
Und weil er und andere, die ihn kennen, immer wieder nach dem ungewöhnichen Vornamen fragen: Er geht auf Synesios von Kyrene (um 370; † nach 412), einen spätantiken griechischen Philosophen, Schriftsteller und Dichter zurück. In seinen letzten Lebensjahren war er Bischof von Ptolemais. Synes(ios) ist der Schutzheilige der Blinden, der Name bedeutet der Einsichtige.

… mit gutem Gefühl am Leben teilhaben können.