BILANZ. Nicht ganz an die Erfolge von früher anknüpfen konnten die Spieletage in Linz, die nach dem Großbrand im Ursulinenhof eine zweijährige Zwangspause einlegen mussten. Die Bilanz vom Wochenende fällt dennoch sehr positiv aus.
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| Peter Hojdar |
Mehr als 9000 Spielebegeisterte jeden Alters testeten vier Tage lang über 2000 Brett- und Computerspiele bei den wiederauferstandenen Spieletagen des Landes Oberösterreich. Damit kann sich das Organisationsteam rund um Peter Hojdar sehen lassen. Schon zum Auftakt der Spieletage durfte er sich über eine besondere Anerkennung freuen: die lokalen "Oberösterreichischen Nachrichten" wählten ihn zum "Oberösterreicher des Tages".
"Wenn Peter Hojdar in sich geht, gibt er freimütig zu, dass er immer schon ein Spieler gewesen ist", schreibt die Tageszeitung: "Der Großvater hat ihn in die taktischen Künste der Schachfiguren eingeweiht, Vater und Mutter haben vorzugsweise Rommé gespielt und Klein-Peter hat bald seine Liebe zum Wirtschaft-für-Anfänger-Klassiker DKT erkannt. Ein Zocker war der Vater von vier erwachsenen Kindern nie. „Ein paar Mal gemütlich im Casino, das war's.“ Geld ist keine Motivation, das Gesellige am Spielen schon."
Zum Rahmenprogramm der Spieletage gehörten unter anderem ein Spiele-Flohmarkt, eine Fachtagung über die Chancen von Spielen zur Integration, und die "Nacht der Spiele". Über 400 Besucher frönten dabei selbst um 5 Uhr früh noch ihrem Hobby.
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