HERBST. Hasbro verleiht dem Wort Entwicklungsspiel eine neue Bedeutung.
Über den Großteil des diesjährigen Hasbro-Programms hat spielwiese.at bereits im Winter berichtet. Hinzu kommt im Oktober eine neue Ausgabe des Eroberungsklassikers Risiko, nämlich Risiko Evolution.
Dabei verändert jedes Spiel alle weiteren Spiele. Eine schlechte Entscheidung im ersten Spiel wird die Spieler später irgendwann wieder einholen. Nach dem Öffnen hat man viele versiegelte Päckchen und Umschläge, die das Spiel enthält. Sie werden nach und nach geöffnet und ins Spiel integriert. Alle Spieler formen gemeinsam ihre neue Welt: die Geschichte und ihre Städte, das Schicksal der Fraktionen und wie sie kämpfen. Mit jedem Spiel kommen neue Karten und Sticker dazu, während andere auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Dieses Spiel vergisst nicht, was man tut …
Es wntwickelt sich
Mit der Evolution-Edition soll man Risiko auf eine ganz andere Art erleben. Die Handlungen haben Konsequenzen, heißt es in der Beschriebung: "Sie werden auf dieses Spiel schreiben, Dinge markieren, Aufkleber anbringen und sogar einige Teile wegwerfen. Tatsächlich. Irgendwann wird Ihr Spiel einen Krieg durchgemacht haben – Ihren Krieg. Ihre Ausgabe des Spiels wird einzigartig sein, seine eigene Geschichte haben, eigene Schwächen und Stärken und eigene Helden."
Die ersten Spiele sollen relativ einfach und überschaubar sein (für Risiko-Verhältnisse). Doch je tiefer man in die Kriege einsteigt, desto komplexer wird das Spielgefühl. Außerdem sind einige Bereiche des Regelbuchs anfangs leer – noch. Dort werden im weiteren Spielverlauf zusätzliche Spielregeln eingefügt.
Das bedeutet also ziemliche Veränderungen für die Risiko-Fangemeinde.
Hasbro überlässt Vertrieb Heidelberger
Eine Änderung gibt es auch, wie das Spiel vermarktet wird. Erstmals hat Hasbro damit Heidelberger den Vertrieb übertragen. Eine schwergewichtige Würdigung für den mittelständischen Verlag, der sich viele Meriten im Fantasy-Bereich erworben hat, durch den US-Multi.
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