VERLAG UND VERTRIEB. Eine verbesserte Ausgabe des Spiel des Jahres 2010 Dixit steht im Mittelpunkt der Neuerscheinungen des Konstanzer Verlags und Vertriebs. spielwiese.at hat die Übersicht.
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Mit Alvin und Dexter ziehen nun Monster bei Zug um Zug ein. Über die Sinnhaftigkeit darf diskutiert werden. |
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Klassisches Wirtschaftsspiel: Cargo Noir von Serge Laget. |
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Bunte Buchstabenwürfel werden zum Bilden möglichst langer Wörter bei Djam herangezogen. |
Unter dem Vertriebsdach von Asmodee Deutschland findet man eine ganze Reihe kleinerer und größerer Verlage, vornehmlich aus dem frankophonen Raum. Von Libellud stammt bespielsweise das Spiel des Jahres 2010 Dixit – im Mai kommt der Nachfolger Dixit Odyssy. Weil er eine Reihe nützlicher Verbesserungen gegenüber dem "Urspiel" aufweist, haben wir ihm einen eigenen Beitrag gewidmet.
Ebenfalls von Libellud kommt im März das Familienspiel Bugs & Co. Dabei müssen auf Zeit unter vielen verdeckten runden Plättchen möglichst viele Trios an eigentümlichen Minimonstern gefunden werden. Alles spielen hier gleichzeitig.
Eigenartige Erweiterung
Neues gibt es auch zum Spiel des Jahres 2004: Alvin & Dexter heißt eine etwas befremdliche Erweiterung zu Zug um Zug. Alvin ist ein Alien, Dexter ein Dinosaurier, beide sind aus Plastik, bringen ein paar Karten mit, und tauchen dadurch an verschiedenen Eisenbahn-Kreuzungen auf. Die Monster richten dort Chaos an, blockieren beispielsweise den Streckenbau oder halbieren Siegpunkte. Hat man's gebraucht?
Interessanter und stimmiger ist da schon die zweite Days of Wonder-Neuheit Cargo Noir von Serge Laget. Hier handelt es sich um ein Spiel im Milieu der Mafia, bei dem verschiedene Waren von A nach B geschmuggelt werden.
Kleine unter eigener Marke
Unter dem eigenen Label bringt Asmodee Djam, das an den Erfolg von Dobble anknüpft. Hier geht es darum Wörter aus bunten Buchstabenwürfeln zu bilden, wobei man seine Fantasie anstrengen muss.
Weitere kleine Asmodee-Spiele, die bis Sommer vorbereitet werden, sind#
- Formissimo: Kartenzuordnungsspiel nach dem Muster von Set
- Shrimps: Reaktionsspiel nach Halli Galli-Art, statt Glocke gibt es hier einen Seestern
- Cannonball: Kinderspiel, bei dem sich zwei Spieler gegenseitig unter Beschuss nehmen.
Vier Neue von Gigamic
Asmodee ist seit einiger Zeit auch der Vertriebspartner von Gigamic. Wer sich bei dessen Neuheit Coyote an das gleichnamige Spiel von Kidult erinnert, irrt nicht. Ein neuer, hoffentlich erfolgreicherer Anlauf für das Partyspiel, mit dem es auch Ravensburger 2006 als Pow-Wow versucht hatte.
Eine weitere Variante von Vier gewinnt nennt sich Cubulus. Was ist hier anders? Kugeln werden in einen flexiblen Gitterwürfel gesteckt, um so Farbgruppen zu bilden.
Vom Material her besonders ansprechend geraten wird Kabaleo, das für Juni angekündigt ist. Gespielt wird mit Kunststoffhütchen verschiedener Farbe. In jedem Zug setzt ein Spieler eines aus dem Vorrat ein oder stülpt eines über ein anderes, wobei keiner wissen soll, wer welche Farbe hat. Am Ende entscheidet die sichtbare Mehrheit über den Sieg.
Von Jactalea zu Gigamic gewandert ist Gyges, ein abstraktes Laufspiel von Bruno Cathala. Kommt in Holz. Und schließlich wird es von Katamino eine Pocket-Ausgabe geben.
Weitere Verlagspartner
- In der für Hazgaard typischen Metallbox kommen drei Spiele. Timeline II als Erweiterung, aber auch eigenständig zu spielen; Arcus als Spiel, bei dem nicht alle auf der Arche Noah Platz finden; das Kartenlegespiel Dojo.
- Banksters kommt von Wilobee, und hier geht es ums Bluffen. Dazu nimmt man Diebsgut in die Hand, und weil es aus Schaumstoff ist, lässt sich komprimieren, so dass niemand erkennt, ob nun jemand viel oder wenig in seiner Faust hält.
- Eine grafisch ansprechende Mäxeln-Variante mit Bierdeckeln kommt von den Machern von Die Werwölfe von Düsterwald und nennt sich Skull & Roses.
- Von Hurrican kommt Prrrt! Richtig geraten, hier dreht es sich um Geräusche aus dem Süden des Körpers. Mittels Karten gilt es zu ermitteln, wer sie verursacht hat.
- Strategisches Spielvermögen und 90 bis 120 Minuten Zeit setzen die Neuheiten London und Age of Industry von Treefrog Games voraus.
- Und schließlich noch ein Spiel von Filosofia. Wer pflanzt bei Spring Fever das schönste Blumenbeet? Auch hier gilt das Mäxeln-Bluffprinzip, wenn Karten weitergegeben und ein bestimmter Wert behauptet wird. Man versucht zuvor eine (von vier) möglichst hohe Karte vor sich abzulegen und nicht erwischt zu werden. Das Spiel ist von Friedemann Friese.
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