ÜBERNAHME. Die Fürther Simba-Dickie-Group, zu der unter anderem auch Noris und Goldsieber gehören, übernimmt am Montag offiziell den Münchner Zoch-Verlag.

Das sind die Marken, die die Simba-Dickie-Group heute aufzählt. Ab 1. Februar kommt Zoch hinzu.
Zu den rund 1650 Beschäftigten kommen neun weitere Mitarbeiter, und zu einer halben Milliarde Euro Umsatz kommen drei Millionen dazu. Der Zoch-Verlag ist ein kleines Licht im Spielwaren-Sonnensystem der Familie Sieber aus Fürth.
Der Spieleverlag Zoch hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich. 1987 entstanden, ist die Liste an außergewöhnlichen Spielen lang: Bausack, Zicke Zacke Hühnerkacke, Zapp Zerapp, Niagara, Villa Paletti, Heckmeck am Bratwurmeck, Bamboleo, um nur einige zu nennen. Zweimal gewann der Münchner Verlag die Auszeichnung Spiel des Jahres, 2002 und 2005.
Der nachhaltige Erfolg blieb für Zoch aus verschiedenen Gründen aus (siehe Kommentar). Mit einem strategischen Partner für den Münchner Verlag wurde schon seit längerer Zeit gerechnet. Dass es der Spielwarenmulti Simba-Dickie sein wird, ist eine Überraschung. Die Gruppe umfasst mehrere bekannte Spielwarenmarken. Das Sortiment besteht aus insgesamt rund 3000 verschiedenen Produkten.
Zoch soll unter dem Dach der Simba-Firma Noris weitergeführt werden, die Spieleredaktion und Marketing eigenständig in München verbleiben.
Siehe auch Kommentar "Zu wenig Fleisch am Knochen"
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