DIGITAL. Der deutsche Videospielemarkt hat sich im Krisenjahr 2009 nicht so gut entwickelt wie der Brettspielmarkt, erwies sich aber dennoch als stabil.
Konsolen krisenresistent
Besonders krisenresistent zeigten sich Games für die Videospielkonsolen Wii, PS3 und Xbox 360. Die aktuelle Konsolengeneration erzielte ein Wachstum von 22 Prozent und konnte seine Marktanteile somit deutlich ausbauen. Einbrüche gab es hingegen bei den Umsätzen für mobile Konsolen (minus 24 Prozent) sowie bei PC-Games (minus elf Prozent).Der Hardware-Markt 2009 weist insgesamt ein leichtes Minus auf. Es wurden 4,3 Mio. Konsolen verkauft und ein Umsatz von 932 Mio. Euro generiert. Im Vorjahr lagen die Verkaufszahlen bei 4,6 Mio. und der Umsatz bei 978 Mio. Euro. Der Gesamtmarkt für Unterhaltungssoftware und Hardware kam 2009 auf 2,47 Mrd. Euro und musste damit ein Minus von drei Prozent verschmerzen.
Besser als USA oder Großbritannien
Trotz Rückgängen erzielte der deutsche Videospielmarkt ein weit besseres Ergebnis als die Märkte in anderen Nationen. So betrug das Minus in den USA acht, in Großbritannien gar 18 Prozent. International schrumpften die Videospielverkäufe um sieben ProzentFür das erste Halbjahr 2010 erwartet der BIU ein Umsatzplus von bis zu fünf Prozent.
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