KINDER-SPIEL. Wieder mal ein Blick über den Tellerrand. Dieses Mal nach München, wo schon 1992 im Stadtrat eine "Spielflächengewinnung" beschlossen worden war. Was das ist und wie man zu einer Broschüre dazu kommt.
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Seit 1993 gibt es in München das Projekt „Vom Schulhof zum Spielhof“ der Arbeitsgemeinschaft "Spiellandschaft Stadt" in Kooperation mit dem Referat für Bildung und Sport und dem Sozialreferat und Stadtjugendamt. Ziel ist es, Schulhöfe und Schulsportanlagen für Kinder und Jugendliche als Spiel-, Lern- und Bewegungsräume außerhalb der Schulzeit zugänglich zu machen. Die Partnereinrichtungen im Arbeitskreis bieten zudem mobile Spiel-, Bewegungs- und Kreativprojekte an, um die Schulhöfe zu beleben.
Basierend auf der Erfahrung der letzten 30 Jahre wurde kürzlich eine Broschüre herausgebracht, die auf Vorbildwirkung abzielt. Gemeinsam mit vielen Akteuren sind die Pratner dabei, Schulhöfe am Nachmittag zu öffnen, um sie in der Zeit in der keine Schule ist für Spielen, zum Treffen und zum Miteinander ins Gespräch zu kommen als sicheren Ort im Stadtteil zu nutzen.
Dazu Gerhard Knecht, Spielpädagogik-Legende und Vorstand Spiellandschaft Stadt e.V.: „Seit vielen Jahren setzen wir uns dafür ein, dass Kinder mehr Raum im öffentlichen Leben erhalten. Die Initiative zeigt, was möglich ist, wenn Verwaltung, Schule und Zivilgesellschaft Hand in Hand arbeiten."
Foto: Referat für Bildung und Sport, Tobias Hase
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