In der chinesischen Stadt Chengdu finden an diesem Wochenende die Weltmeisterschaften der Computer- und Videospieler statt. Vor tausenden Zuschauern treten beim großen Finale der World CyberGames (WCG) vier Tage lang die besten Profi-Gamer der Welt gegeneinander an.
"Unser Nationalteam wird bei der diesjährigen Ausgabe der WCG-Finals sicherlich ein Wörtchen um den Titel mitzureden haben. Immerhin haben wir seit Jahren den zweiten Platz auf dem ewigen Medaillenspiegel inne", erklärt Thomas von Treichel, Marketing Director beim deutschen WCG-Ausrichter Advanced Cyber Entertainment. Das deutsche Team rechne sich gute Chancen auf Goldmedaillen aus. "Mit dem Sieg von Marc Förster gegen den haushohen Favoriten und zweifachen Weltmeister Xiaofeng Li beim Spiel 'Warcraft 3' ist uns bereits zum Turnierauftakt eine Überraschung gelungen", freut sich von Treichel.
Österreich - Silbermedaille als beste Leistung
Auch aus Österreich sind insgesamt sieben Profi-Spieler zu den WCG-Finals nach China angereist. Was die potenziellen Erfolgsaussichten betrifft, geben sich die Vertreter der Alpenrepublik im Vergleich zu den deutschen Nachbarn aber eher zurückhaltend. "Österreich liegt derzeit im internationalen Nationen-Ranking an 22. Stelle von insgesamt 32 gewerteten Ländern. Beste Leistung eines heimischen E-Sportlers war die Silber-Medaille von Jürgen Unger bei den WCG-Finals 2004 in San Francisco", schildert Christoph Zenk, Leiter des Medienboards beim eSport Verband Österreich (esvö). Die größten Chancen rechne man sich bei den Disziplinen "FIFA 2009" und "Trackmania Nations Forever" aus, wo bereits drei Spieler die erste Gruppenphase überstanden haben.
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