MESSE. Wer sich Großartiges und Innovatives auf der Neuheitenschau am Vortag der Eröffnung der weltgrößten Spielwarenmesse in Nürnberg erwartet hatte, wurde enttäuscht.
Nicht einmal Stefan Raab kam zur Präsentation des Spieles von Ravensburger, für das er seinen Namen hergibt. Er schickte Elton. Den Kameramännern und Fotografen genügte das auch vollkommen.
Augenscheinliche Zurückhaltung
Die Promi-Dichte war 2010 jedenfalls wesentlich dünner, als in den Vorjahren. Überhaupt: Die Neuheitenschau – oder auf Neudeutsch: Press Review – fiel nach Meinung vieler Fachjournalisten sowohl quantitativ als auch qualitativ heuer eher bescheiden aus. Wirtschaftskrise? Jedenfalls können Hersteller hier sparen, wenn sie kein neues Produkt haben, das sich besonders gut für Fernsehbilder eignet. Und das taten denn offensichtlich auch viele. Gerade auch die Spieleverlage hielten sich bei diesem Anlass zurück.
Nichtsdestotrotz gibt es natürlich neue Spielzeuge und Spiele en masse. Doch eigentlich ragte beim ersten Augenschein nichts heraus. Am ehesten noch eine Mischung aus Jojo und Frisbee.
Vorläufiger Sieg der Vernunft
Über zahlreiche neue Spiele hat spielwiese.at ja bereits im Vorfeld berichtet. Jetzt gilt es noch verborgene Juwelen zu entdecken: Das Abklappern der Messestände in den kommenden Tagen auf der Suche nach Neuem wird erste Klarheit über den Jahrgang 2010 bringen. Eines kann aber schon heute gesagt werden: Die Neuheitenflut der Vorjahre ist eingedämmt. Zumindest für den Nürnberg-Termin. Ob die Vernunft auch noch im Herbst gewinnt, wird sich in Essen zeigen.
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