
Die Warengruppe Spiel hat sich 2008 mit rund 17 Prozent Umsatzanteil im Gesamtspielwarenmarkt als weiterhin stärkstes und umsatzstabilstes Segment erwiesen.
Die Fachgruppe Spiel im Deutschen Verband der Spielwarenindustrie sieht einer Medienmitteilung zum Anlass der 60. Spielwarenmesse in Nürnberg "eine qualitätsorientierte Markenpolitik, den konsequenten Ausbau bewährter Spielefamilien und die Förderung des Spiels an Kindergärten und Grundschulen als Hauptgründe für die Stabilität dieses Segments auch in konjunkturell schwierigen Zeiten".
Sowohl der Gesamtspielwarenmarkt wie auch das traditionelle Familienspiel hätten in Deutschland und Österreich 2008 gegenüber dem Vorjahr eine leichte Umsatzsteigerung von rund einem Prozent erzielen (Quelle: Eurotoys) können. Stärkere Umsatzeinbußen erlitten lediglich die Anbieter von Trendartikeln wie z.B. zum Thema Poker. Hier stand das Jahr 2008 im Zeichen einer spürbaren Marktsättigung.
Der daraus resultierende Umsatzrückgang konnte aber von den klassischen Marken-Verlagen verhältnismäßig mühelos aufgefangen werden, heißt es in der Mitteilung der Fachgruppe.
Ein gutes Weihnachtsgeschäft, starke Spiel des Jahres- Preisträger (Wer war's? beim Kinderspiel und Keltis beim Familienspiel) sowie die Marktbeständigkeit großer Spielefamilien wie Die Siedler von Catan, Monopoly oder Carcassonne tragen maßgeblich zur Kontinuität des Umsatzgeschehens bei Spielen bei.
Besonders hohe Zuwächse von rund sechs Prozent gab es bei den Vorschul- und Kinderspielen. Diese positive Entwicklung führt der Verband auch auf das Fachgruppenprojekt "Spiel fördert Schule" zurück.

