Aber natürlich werden erfolgreiche Ideen weitergeführt! Die Spielwiese hat sich unter diesem Aspekt mehrere Kinderspiele genauer angeschaut, die auf der Spielwarenmesse in Nürnberg zurzeit präsentiert werden.
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| Wo war's? von Ravensburger: Die elektronische Einheit mit dem roten Drachen (r.) liefert akustische Hinweise auf den Aufenthaltsort des Bösewichts auf dem Spielplan.
Bilder: Spielwiese |
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| Das magische Labyrinth von Drei Magier: Zum besseren Verständnis haben wir den Spielplan abgehoben und seitlich versetzt. Im Schachteleinsatz werden die Barrieren gesteckt, an denen die Metallkugeln scheitern und in den Schachtelboden fallen, sobald die Figur auf dem Spielbrett quasi in der oberen Etage darüber ziehen will. |
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| Die Kinder von Carcassonne von Hans im Glück: Es gewinnt jenes Kind, das als Erstes alle seine Figuren auf der Spielfläche unterbringt. |
Eine zweifellos gelungene Umsetzung eines Themas und eine perfekte Einbindung von elektronischen Hilfsmitteln in ein Brettspiel. Ravensburger erwartet sich sehr viel von diesem neuen Kinderspiel für dieses Jahr.
Und noch ein Labyrinth
Weniger Freude dürften die Schwaben mit einem neuen Kinderspiel von Drei Magier haben, das im von Ravensburger besetzten Labyrinth-Thema wildert. Das magische Labyrinth hat zwar klare Unterscheidungsmerkmal zu Das ver-rückte Labyrinth, aber auch Gemeinsamkeiten: variable Wege und Schätze, zu denen man ziehen muss. Das Ganze funktioniert aber bei Drei Magier über Magnetismus, einem Spielelement, das immer beliebter wird. Der Spielplan ist dazu in Quadrate unterteilt und die Schätze sind darauf sichtbar. Unsichtbar sind aber die Wege, die dorthin führen. Wird eine Figur gezogen, wird es immer wieder passieren, dass sie an eine Barriere stößt. Man hört das, weil eine Metallkugel, die die Figuren unter sich mitziehen, in den Schachtelboden fällt. Das "Geheimnis" dahinter: Im Schachteleinsatz werden die Barrieren variabel mit kleinen Holzteilen aufgebaut, darüber kommt der Spielplan. Damit man es sich besser vorstellen kann, hat die Spielwiese das Ganze fotografiert (siehe rechts).Abgewandelte Spielziele
Bereits vorgestellt hat die Spielwiese die Kinderadaption des erfolgreichen Kartenspiels 6 nimmt!, 6 nimmt! Junior. Dabei wurde das Spielziel umgekehrt: statt Minuskarten werden Pluskarten gesammelt und statt nackter Zahlen sind Tiere abgebildet.Auch Die Kinder von Carcassonne haben ein anderes Spielziel als sein großes Vorbild. Städte, Wiesen und dergleichen, wie wir es von Carcassonne her kennen, sondern nur die Wege. Auf den Kärtchen, die wie beim großen Spiel der Reihe nach aufgedeckt und angelegt werden, sind bereits Figuren in den Farben, wie sie auch die Spieler haben, aufgedruckt. Jetzt geht es darum die Kärtchen so zu legen, dass zwei aufgedruckte Figuren der eigenen Farbe mit einem Weg verbunden werden. Dann darf man die Spielfiguren setzen. Wer zuerst alle seine Figuren untergebracht hat, hat gewonnen.
Das klingt sehr simpel, und wird es wohl auch sein. Natürlich darf nicht vergessen werden, dass sich Die Kinder von Carcassonne schon an Vierjährige richtet. Trotzdem müssen erste taktische Überlegungen angestellt werden. Das zentrale Spielelement des geschickten Anlegens und Verbinden ist jedenfalls auch in der Kinderversion noch erkennbar. Die Kärtchen sind erwartungsgemäß um Einiges größer als im bekannten Familienspiel.




