Der Online-Spieleboom lässt den Konsolenmarkt einbrechen – fast jeder zweite User nutzt die billigere Unterhaltungsalternative.
Kostenbewusstere Konsumenten
Hand in Hand mit dem Boom bei Online-Games geht ein Einbruch bei den Videospielverkäufen, die sich in den Monaten März, April und Mai kontinuierlich nach unten hin bewegt haben. Ausschlaggebend für diese Entwicklung sei in erster Linie der starke finanzielle Druck, der auf den Nutzern laste und diese zunehmend dazu bewege, sich nach kostengünstigeren Unterhaltungsalternativen umzusehen, so die comScore-Marktforscher.Laut Edward Hunter, Director im Bereich Gaming Solutions bei comScore, wachsen Online-Games zurzeit fast zehnmal so schnell wie die Internetnutzung in den USA und erreichen bereits nahezu jeden zweiten US-User. Online-Spiele werden aufgrund ihrer relativ geringen Kosten gerade in finanziellen Härteperioden zunehmend interessant. Mittlerweile sind derartige Internet-Spiele ein Wirtschaftsfaktor, der der Branche Umsätze in Milliardenhöhe beschert.

… das einzige, was Männer wirklich ernst nehmen. Deshalb sind Spielregeln älter als alle Gesetze der Welt.