Ein deutscher Sieleverlag feiert seinen 175. Geburtstag. Aus diesem Anlass werden beleibte Kartenspiele in goldenen Sondereditionen aufgelegt. Außerdem gibt es zum Jubiläum ein Gewinnspiel mit "goldenen" Preisen. Die Spielwiese hat den Hintergrund.
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| Der Südeingang des Kölner Messegeländes, Schauplatz der neuen Leitmesse für interaktive elektronische Unterhaltung.
Bild: Koelnmesse |
Die Besucher erwartet aber nicht nur Spektakel, sondern auch ein umfassendes Informations- und Aufklärungsprogramm. Im Zentrum des Interesses steht dabei das Thema Jugendschutz, dem ein besonderer Schwerpunkt auf der Gamescom gewidmet werden soll. "Wir wollen nicht nur die neuesten Spiele zeigen, sondern auch wichtige Aufklärungsarbeit rund um das in Deutschland oft sehr einseitig wahrgenommene Thema Games leisten. Auf diese Weise sollen Vorurteile abgebaut und ein gemeinsamer Dialog angeregt werde", erklärt Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU).
"Komplexes Spannungsfeld"
Jugendliche, Eltern, Pädagogen und die Politik befänden sich "in einem komplexen Spannungsfeld", heißt es im Vorbericht der Koelnmesse. Dessen sei man sich als Veranstalter der Spielemesse durchaus bewusst, und wolle daher dem Thema Jugendschutz, Medienpädagogik und Medienkompetenz einen besonderen Stellenwert einräumen. Dem BIU-Geschäftsführer zufolge sei das Thema Games nach den tragischen Ereignissen in Winnenden wieder zunehmend in ein schlechtes Licht gerückt worden.Die Gamescom wird unter dem Titel "gamesCompetence" eine Vielzahl von Inhalten vereinen, bei denen Jugendschutz und der richtige Umgang mit Games sowie entsprechende Weiterbildungsangebote im Vordergrund stehen. Die Palette reicht dabei von praktischen Anwendungen und Tipps zur altersgerechten Nutzung von Spielen hin zu politischen Spitzengesprächen.
Von Sachsen an den Rhein
Die Gamescom hatte bislang unter dem Namen Games Convention (GC) als europäische Leitmesse in Leipzig stattgefunden. Anfang 2008 wurde dann auf Initiative des BIU der Umzug nach Köln beschlossen. Als Grund hierfür gab der Branchenverband damals vor allem die "bessere Infrastruktur" in Köln an.
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