Als Vertrieb von Hans im Glück, Adlung und Drei Magier hat die Berliner Firma Schmidt Spiele viele heiße Eisen im Feuer. Dabei wird von den so genannten Spielefreaks gerne übersehen, dass Schmidt neben einer Vielzahl von Kinderspielen auch selbst zahlreiche gute und sehr gute Familienspiele auf den Markt bringt. Mit einer Vorschau auf die eigenen Spiele von Schmidt setzen die Berichterstattungüber die Neuheiten 2009 heute fort.
Große geografische Erkundungen haben Spieleautoren immer wieder inspiriert. Jetzt hat es der schottische Missionar David Livingstone, der die Victoriafälle des Sambesi entdeckte, Schmidt bzw. dem Autor Benjamin Liersch angetan. Schlicht Livingstone heißt das Opus. 2 bis 5 Spieler begeben sich den Sambesi hinauf, um ihr Glück beim Diamantenschürfen herausfordern. Das Familienspiel soll, verspricht der Verlag, durch einen neuen Mechanismus dem Würfelglück "ein völlig unbekanntes Gesicht" geben.
Aus Korea kommt Gemblo. Schon im Herbst war klar, dass Schmidt sich dieses Legespiel für den hiesigen Markt sichern wollte. Wie bei Blokus ist es das Ziel, möglichst viele seiner 18 in der Form unterschiedlichen Steine im Spielbrett zu verbauen, und dabei den Gegnern möglichst viele Hürden in den Weg zu legen. Das Spiel, das auf einer neuen Sympahtiewelle für abstrakte Spiele reitet, kommt in der sechseckigen Schachtel, die wir von Abalone her kennen.
Kein Poker, aber bei diesem titelmäßig angelehnt, ist Royal Flush. Durch das Sammeln und Ausspielen von möglichst wertvollen Kartenkombinationen gilt es Wertungsfelder zu besetzen.
In der für Senioren mit extra großem Spielmaterial konzipierten Serie Classic Line erscheint mit Domino die nächste Ausgabe. Dabei werden 24 Varianten vorgeschlagen.
Für Kinder gibt es unter anderem ein Kim Possible Ligretto, für TKKG-Fans das Spiel TKKG – Täter-Suche, bei dem mit Hilfe der richtigen Würfelkombination die Spieler zu Aufgaben kommen, die es zu lösen gilt.


