SCHWEIZ. Würfel aus Elfenbein und Knochen, Bälle aus Leder, Domino aus Elfenbein, Pingpong-Schläger aus Schildpatt mit Tierhaut bespannt – oft machen wir uns keine Gedanken darüber, wie wir Tiere nutzen, auch nicht in der Welt des Spielens. Das Schweizer Kindermuseum macht mit seiner neuen Sonderausstellung darauf aufmerksam.
Gezeigt wird das Tier aus der Sicht seiner Nutzung. Das Museum zeigt, was wir Tieren verdanken. Es beschäftigt sich dabei besonders mit der Bildervermittlung des Tieres an unsere Kinder. Die Tierverulkung in der Werbung, im Spielzeug und im Comic grenze nämlich oft an Geschmacklosigkeit. Für das Museum stellt sich die provokante Frage: Braucht es auch einen Werbe- und Spielzeug-Tierschutz?

