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Die Spielwiese hat Der Name der Rose kurz vor dessen Veröffentlichung unter die Lupe genommen. Mit der Literaturverspielung von Umberto Ecos Roman bringt Ravensburger ein Deduktionsspiel auf den Markt, das sowohl die breite Masse als auch die engagierten Spieler begeistern sollte. Anlehnen werden dabei an einen Klassiker der Spielegeschichte genommen.
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Jeder Spieler hat eine der sechs Idenititäten – aber natürlich weiß nur er, welche. |
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Atmosphärisch sehr dicht: Der Spielplan von Der Name der Rose. Die Spieler bewegen die Figuren von Gebäude zu Gebäude und erregen je nach Ziel mehr oder weniger Verdacht. Zugleich tritt dadurch ein Wertungs- und ein Zeitmechanismus in Kraft. |
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| Bewegt werden auch William of Baskerville und sein Gehilfe Adson, die Indizien gegen die jeweilige Farbe (Spieler) sammeln. | |
Verfilmt wurde der üppige Kriminalroman bereits erfolgreich mit Sean Connery. Die Verspielung wird nicht minder aufregend. Das kann die Spielwiese guten Gewissens versprechen.
Erinnern wir uns kurz an ein sehr erfolgreiches Spiel von Wolfgang Kramer: Heimlich & Co. Von der Grundidee her ist Der Name der Rose vergleichbar: Die Spieler haben verdeckt eine Identität zugeteilt bekommen und können die Spielfiguren beliebig über den Plan bewegen. Täuschen und Tarnen ist dabei angesagt, das Geheimnis der Identität wird erst zum Schluss gelüftet.
Raffinierte Zählleisten
Der Name der Rose ist natürlich viel weitschichtiger. So gibt es nicht nur eine Zählleiste, sondern gleich zwei. Aus einem raffinierten Grund: Auf der einen werden "Verdächitungen" festgehalten, auf der anderen "Indizien", beides spielt Hand in Hand. Wer am Ende auf der Indizienleiste am weitesten hinten liegt, hat gewonnen, weil er seine Identität am besten verbergen konnte.
Im Laufe des Spiels suchen die Spieler mit beliebigen Figuren bestimmte Räume und Gebäude der Klosteranlage auf. Dort liegen jeweils Farb- und Zahlenmarker auf. Ein kleines Beispiel, wie es funktioniert: Wird die Figur Blau ins die Kirche bewegt, obwohl dort kein blauer Marker liegt, macht sich Blau verdächtig und rückt auf der Verdächtigungsleiste vor. Schlecht für Blau.
Natürlich geht es darum hinter die Identitäten der anderen zu kommen. Dazu werden einerseits auch die Figur des Mönches William of Baskerville und seines jungen Gehilfeen Adson übers Spielbrett geführt, die Indizien sammeln. Beide haben unterschiedlich starke Fähigkeiten. Andererseits gibt es jeweils nach zwei Runden ein paar Offenbarungen: Die Spieler müssen jeweils eine Farbe (Identität) aufdecken, die sie n i c h t sind. Vor dem Schluss wird noch gewettet, wer welche Identität gespielt hat.
Bestes Ravensburger-Spiel seit langem
Rundherum ein Spiel, die sich sehr stark an der Romanvorlage orientiert, originelle Spielmechanismen bietet und nicht zuletzt eine unglaublich dichte Grafik zum Thema bietet. So viel darf jetzt schon behauptet werden: Eines der besten Ravensburger-Spiele seit vielen Jahren.
Autor ist Stefan Feld, der für Alea unter anderem Im Jahr des Drachen entwickielt hat.
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… ein ehrliches Spiel unter guten Freunden ein redlicher Zeitvertreib.