Rund 70.000 Besucher vermeldet die IG Spiele für das am Sonntag zu Ende gegangene 24. Österreichische Spielefest. Bauchweh habe er schon gehabt, gestand Ferdinand de Cassan (Bild), Organisator des Österreichischen Spielefests in Wien: Wie berichtet, musste die diesjährige Veranstaltung wegen Terminkollision im Austria Center Vienna eine Woche später als gewohnt durchgeführt werden und kollidierte ihrerseits mit dem ersten Einkaufssamstag für Weihnachten.
"Es läuft ausgezeichnet, wir werden gestürmt!", konnte de Cassan dann aber Sonntag in einer vorläufigen Bilanz gegenüber der Spielwiese Entwarnung geben.
Gehen die Wiener am Samstag lieber ihre ersten Weihnachtseinkäufe erledigen und kommen dafür am Sonntag zum Spielefest? Oder meiden sie überhaupt den Rummel, den es bekanntermaßen am Sonntag beim Spielefest jedes Jahr gibt? Wirkt sich die Wirtschaftskrise auch auf das Spielefest aus?
Nein, lautet die Antwort. Um 14.30 Uhr standen die Besucher am Sonntag noch immer Schlange an den Kassen. "Es ist voll, und wir merken keinen Unterschied zu den vorigen Jahren", erklärte Ferdinand de Cassan. Auffällig sei lediglich, dass weniger Eltern als in den Vorjahren sich mit Kinderwagen ins Getümmel stürzen.
Noch nie hätten so viele Radio- und Printjournalisten über das Österreichische Spielefest im Vorfeld berichtet bzw. seien zur Veranstaltung gekommen. Das sei sicherlich mit ein Grund dafür, dass die berüchtete negative Auswirkung des Termins am 1. Advent ausgeblieben ist.
Das 24. Österreichische Spielefest schließt am Sonntag um 19 Uhr seine Tore.
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