Heute Nachmittag öffnet die Süddeutsche Spielemesse in Stuttgart ihre Tore. Sie ist das "Heimspiel" für den Spieleverlag Kosmos. Im Vorfeld der Messe hat Kosmos-Geschäftsführer Axel Meffert (Bild) Zahlen und Hintergründe zum aktuellen Spiel des Jahres Keltis bekanntgegeben. Keltis kommt aus seinem Haus.
Keltis, die Überführung des erfolgreichen Zwei-Personenspiels Lost Cities in ein Mehrpersonenspiel, habe sich "als rundum gelungenes Projekt" erwiesen.
Meffert: "Heute, ca. vier Monate nach der Preisverleihung in Berlin haben wir etwa 300.000 Exemplare in den Markt gebracht und hoffen auf noch mehr." Ganz bewusst habe Kosmos bei Ausstattung und Preisstellung von Keltis an veränderten Konsumgewohnheiten orientiert und einen Preis unter 25 Euro angestrebt. "Ich denke, das Kalkül geht auf, so dass wir bis Ende des Jahres dem Handel und dem Endverbraucher mit vielleicht 400.000 bis 450.000 verkauften Exemplare die Güte des Spiels und die Marketingkraft der Auszeichnung vor Augen geführt haben.
In der Praxis ist es so wie mit fast allen bisherigen Spielen des Jahres: Der Preis sinkt auf Dumpingniveau. Keltis ist bereits um rund 10 Euro billiger zu haben als der Hersteller empfiehlt.
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