Wiedersehen macht Freude und eines der beliebtesten Kartenspiele in einer Kinderversion. Lesen Sie mehr über die Neuheiten von Amigo. Mit unserem Update stellen wir nun auch ausführlichere Details und Bildern zur Verfügung.
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| Sieht viel versprechend aus: Der Palast von Eschnapur, bei dem in jeder Runde um den Einfluss beim Bau verdeckt geboten wird.
Bild: Amigo |
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Der Palast von Eschnapur bezeichnet Amigo in seiner Vorschau als anspruchsvolles Familienspiel. "Einflussreiche Beamten bestechen und beim Palastbau gegen die Konkurrenz durchsetzen!" laute dabei die Devise. Autoren sind Inka und Markus Brand, die zuletzt vor allem für Kosmos- und Eggert-Spiele wie Der Goldene Kompass und Guatemala Café verantwortlich zeichneten.
Im neuen Amigo-Spiel geht es darum: Der Maharadscha plant den Bau eines neuen Palastes, der größer und prunkvoller werden soll als je ein Palast zuvor. Die acht Palastteile werden nebeneinander in die Tischmitte und darunter die Siegpunkteleiste gelegt (siehe Bild). Jeder Spieler erhält ein Spielertableau und acht Bauplatzkarten, einen Siegpunktestein, eine Privilegscheibe und 16 Goldkarten. Zu Beginn einer Spielrunde entscheidet sich jeder Spieler für zwei Palastteile, an denen er in dieser Runde bauen möchte. Danach wird jeder der fünf Beamten mit verdeckt ausgespielten Goldkarten bestochen. Wer den höchsten Wert gelegt hat, darf die jeweilige Aktion ausführen. So kann man entweder Goldkarten der Mitspieler blockieren, einen Baustopp an einem der Palastteile verhängen, Bausteine erhalten, die Spielreihenfolge bestimmen oder Bausteine auf den Palastteilen versetzen. Die Spieler setzen Bausteine in die vorher festgelegten Palastteile und erhalten Gold sowie Siegpunkte. Nach Vollendung einer bestimmten Anzahl von Palastteilen, gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.
Zweimal Kramer, zweimal Knizia
Von Wolfgang Kramer erscheinen zwei Neuheiten. Zusammen mit Michael Kiesling hat er Einauge sei wachsam! entwickelt, ein Familienspiel, für zwei bis fünf Personen ab 10 Jahre konzipiert. Wer das Werk der beiden Autoren kennt, rechnet mit einem spannendem, weil bis in kleinste Details durchdachtem Ablauf.

In der Tischmitte liegt Kapitän Einauges Piratentisch, daneben sechs Inselkarten als Auslage. Ziel ist es, möglichst viele Juwelen zu sammeln, indem man ertragreiche Inselkarten entweder mit Dukaten erwirbt oder durch Bestechen von Einauge mit Säbelkarten erkämpft. Jedesmal, wenn man an eine weitere Inselkarte der selben Farbe anlegt, bekommt man den gesamten Ertrag an Säbeln, Dukaten und Juwelen aller bis dahin abgelegten Inselkarten dieser Farbe ausbezahlt. Schatztruhen werden erst am Ende des Spiels gewertet. Das Spiel endet, sobald die im Kartenstapel versteckten Schiffskarten aufgedeckt werden. In der darauf folgenden Schlussrunde kann jeder Spieler noch eine Karte auf Einauges Piratentisch erkämpfen, erst dann folgt die Schlusswertung: Für Säbelkarten erhalten die Spieler Dukaten, die sie noch in Juwelen umtauschen können. Wer die meisten Schatztruhen gesammelt hat, bekommt ebenfalls zusätzliche Juwelen. Der Spieler mit den meisten Juwelen gewinnt.
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Statt Zahlen Tiere, und statt Minuspunkten Pluspunkte, wenn eine Reihe voll wird: 6 nimmt! Junior. |
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Auch 6 nimmt! Junior verspricht interessant zu werden: Wie bringt man den abstrakten Best- und Longseller 6 nimmt! auf das Thema Tiere auf einem Bauernhof vor dem Regen zu schützen? Damit für all die Ponys, Ziegen, Hasen, Enten, Hühner und Mäuse genug Platz ist, müssen die Tiere allerdings in die unterschiedlichen Ställe aufgeteilt werden. Die vier Stallkarten werden untereinander in die Tischmitte gelegt. Statt Zahlen werden werden in der Kindervariante Tiere immer an einen Stall gelegt werden, in dem seine Art noch nicht vertreten ist. Und anstatt eindeutiger Zahlen wie im Original, gibt es hier auch Karten, auf denen mehrere Tiere abgebildet sind. Sie dürfen nur an Reihen angelegt werden, in der mindestens eins der Tiere noch nicht vorkommt. Klar: Die gezogene Tierkarte wird immer an das Ende der gewählten Reihe gelegt. Hat man mit seiner Karte eine Gruppe von sechs unterschiedlichen Tieren im Stall versammelt, darf diese Reihe von Tierkarten als Siegpunkte zur Seite gelegt werden. Also: Statt Negative einzuheimsen, wird es hier genau ins Gegenteil vekehrt: Wer die meisten Karten sammeln konnte, gewinnt.
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| Topas: Reiner Knizia variiert und kombiniert Domino mit seinem Einfach Genial. |
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Auch Reiner Knizia ist im Frühjahrsprogramm von Amigo zweimal vertreten. Topas ist der Titel eines Kartenspiels für 1 bis 4 Personen ab 8 Jahre. Der Titel lässt den richtigen Schluss zu, dass es um Edelsteine sammeln geht. Es gilt mit seinen Karten möglichst lange Edelstein-Ketten zu bilden. Denn je länger eine Reihe mit den Edelsteinen einer Farbe ist, desto mehr Siegpunkte können notiert werden. Das Spielprinzip ist eine Mischung aus Domino und seinem Einfach Genial, hier eben mit Karten. Die Karten mit den Edelsteinen werden gemischt und als Zugstapel verdeckt in die Tischmitte gelegt. Die oberste Karte wird als erste Karte der Auslage auf den Tisch gelegt. Reihum ziehen die Spieler vom Stapel, bis jeder drei Karten auf der Hand hat. Wer an der Reihe ist, legt eine Karte aus seiner Hand offen an eine Karte der Auslage an, wertet seinen Zug aus und zieht eine Karte vom Zugstapel nach. Jede Karte muss so angelegt werden, dass sie mindestens mit einer Edelsteinseite an eine bereits liegende gleichfarbige Karte angrenzt. Es können so senkrechte und waagrechte Reihen entstehen. Die Begrenzung liegt bei Reihen mit bis zu sieben gleichfarbigen Edelsteinen.
Ebenfalls abstrakter Natur ist sein Kartenspiel 13. Hier muss man sich vor den "fiesen Vieren" in Acht nehmen und mit der Summe aller ausgespielten Karten unter 13 bleiben. Sonst muss man die Fehlkarten als Minus zu sich nehmen. Gespielt wird auf drei Auslegestapel und ist für eine größere Runde mit bis sechs Spielern gedacht.
Ziegen über Ziegen und da capo für zwei Kartenspiele

Die Ziegen-Ära geht weiter nach Ziegen kriegen und Herr der Ziegen. Wieder ist der Autor Günter Burkhardt. Nur die Ziege zählt ist ein Kartenspiel für 3 bis 6 Personen ab 8 Jahre, und wieder sind es nicht zuletzt die witzigen Illustrationen von Michael Menzel, die ein kleines Highlight sind.


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| Rote Karten, auf denen Blau steht, grüne mit dem Aufdruck Blau
Bei Meschugge kommt man sich durchaus so vor. Die zuvor erwürfelte Aktion entscheidet, ob eine Karte passend abgelegt wurde oder nicht: Wurde die Aktion "Farbe" gewürfelt, so muss jeder Spieler eine Karte in der Farbe ausspielen, die zum geschriebenen Wort auf der Kommando-Karte passt. Wurde jedoch die Aktion "Wort" gewürfelt, muss eine Karte mit dem Wort ausgespielt werden, das zur Farbe auf der Kommando-Karte passt. Wer als Schnellster eine richtige Karte abgelegt, erhält einen Punkt. |
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Lang, nämlich bald 16 Jahre ist es her, dass Thomas Pauli bei Amigo das Kartenspiel Dacapo veröffentlichte. Und sogar 20 Jahre sind verstrichen, dass er ebendort auch Meschugge herausbrachte. Um ein Haar wäre uns entgangen, dass auch dieses Spiel bereits einmal auf dem Markt war (rechtes kleines Bild) und 2009 ein da capo erlebt.


Es kehrt Dacapo nämlich als Da Capo! wieder. Auch dafür haben wir für Sie die alte mit der neuen Schachtel (Bilder rechts) gegenübergestellt. Jeder Spieler bekommt verdeckt 15 Karten als Stapel, von dem er die oberste offenlegt. Ziel ist, nach und nach seine Karten loszuwerden, indem Reihen gelegt werden. Man zieht bis zu viermal, wenn nichts passt, von einem Nachziehstapel oder bedient sich Karten der Mitspieler. Allerdings hilft man ihnen damit, weshalb diese Option eher selten gewählt wird. Weil nacheinander gespielt wird, ist es eher geruhsam im Stil von Elfer raus! Aber natürlich gibt es auch von dieser Art Spiel viele Fans.
Kinderspiele

Alle meine Gefühle wird das jüngste Lernspiel aus der Gelben Reihe für 2 bis 5 Personen ab 7 Jahre von Reinhard Staupe.
Wendy steht für Pferde und ist mädchenaffin. Eine entsprechende Spielereihe gab es schon einmal bei Noris. Jetzt kommen drei bei Amigo: Wendy Halli Galli, ein Klassiker mit Pferdethema, Wendy – Im Galopp von Kirsten Hiese, bei dem Pferde von der Koppel in den Stall gebracht werden wollen, und Wendys Pferdebasar von Agricola- und Bohnanza-Autor Uwe Rosenberg. Das Versteigerungsspiel könnte vom Anspruch her das beste werden.
Zwei Jubiläen in Metall

Und weil das eine zehn und das andere schon 20 Jahre alt wird, gibt es limitierte Jubiläumseditionen in der Metallbox von Regenbogenschlange und Café International.





