Weil auf der Website von Monopoly Deutschland abgestimmt werden, welche Städte auf der neuen Deutschland-Ausgabe vertreten sein werden, tobt bereits ein erbitterter Wettbewerb unter den 38 Städten, die zur Auswahl stehen. Unter dem Motto "Wähle Deine Stadt aufs Monopoly-Brett" kann bis Ende März jeder maximal einmal pro Woche seine Stimme abgeben.
Die Marketing-Rechnung für den Monopoly-Hersteller Hasbro geht voll auf: Kein Tag vergeht, an dem nicht via Zeitungen und andere Medien Stimmung für die eigene Stadt gemacht wird. Von den Oberbürgermeistern abwärts fühlen sich unählige berufen, das "Wahlvolk" zur virtuellen Urne zu rufen.
„Was würde besser passen, als Heidelberg mit seiner weltberühmten Schlossruine auf dem bisherigen Feld Schlossallee. Dazu benötigen wir aber die meisten Stimmen und rufen deshalb alle Heidelbergerinnen und Heidelberger auf, für ihre Stadt zu stimmen“, verlautbart als Beispiel Nicole Gukelberger von der Heidelberger Kongress und Tourismus GmbH.
"Wähle Kiel aufs Monopoly-Brett!" ruft auch Kiel Online. Aus gutem Grund, wie man weiter unten lesen kann: "Zurzeit sieht es allerdings alles andere als gut aus für Kiel. Auf der Flopliste für die Region Nord belegt unsere Landeshauptstadt momentan den ersten Platz mit lediglich 2,64% der Stimmen. Topfavorit für die Region ist Lübeck mit satten 31,13%, gefolgt von Hamburg und Schwerin. Nach oben hin ist für Kiel also noch alles offen und es gilt jede Menge Boden gutzumachen."
In einem "Wahlstudio" kann online verfolgt werden, wer gerade die Nase vorne hat. Neben dem schon erwähnten Lübeck für die Region Nord sind es Aachen (West), Halle (Ost) und Würzburg (Würzburg).
Die Österreicher lässt diese Wahl übrigens völlig kalt: Auf dem Spielplan von Monopoly Österreich sind seit jeher die Landeshauptstädte mit ihren wichtigsten Straßen als Spielfelder vertreten.
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