
Es ist das Ur-Computerspiel. Zwei Lichtpunkte, die über den Bildschirm bewegt werden.Ganz einfach, aber vor 30 Jahren noch eine Sensation. Die Geschichte von "Pong" bewunderten auf der Games Convention in Leipzig zigtausende Besucher in einer Ausstellung. Die wird auch anderswo zu sehen sein.
![]() | |
Ausstellungsansicht von Stuttgart: An solchen Tischen spielte man Pong in vielen Lokalen. Foto: Marc Grimm | |
Es handelte sich um die Ausstellung "pong.mythos" des Computerspiele-Museums in Berlin. Nach Stuttgart in diesem Frühjahr und Leipzig kommt sie vom 17. Augsut bis 16. September 2007 in das Kornhausforum in Bern.
Was die Ausstellung zeigen will: Pong ist der Gründungsmythos der Computerspieleindustrie. Wie kein anderes Spiel steht Pong für den Beginn der mittlerweile über drei Jahrzehnte langen Geschichte der kommerziellen Computerspieleentwicklung.
Doch speist sich der Mythos Pong noch aus einer anderen Quelle. Denn das Aufkommen der digitalen Spiele markierte auch den Beginn für die Digitalisierung vieler Bereiche unseres gesellschaftlichen Lebens. Computerspiele waren die ersten Anwendungen, die auch ganz normale Menschen bemächtigten, mit Computertechnik umzugehen. In diesem Sinne kommt Pong über die Bedeutung für die Computerspielegeschichte hinaus eine weit größere Breitenwirkung zu. Der Erfolg von Pong steht – historisch konkret und im übertragenen Sinne – in direktem Zusammenhang mit der Entwicklung unserer digitalen Informationsgesellschaft.
Wer einen schnellen Einblick in die Geschichte dieses Spiels und die Ausstellung gewinnen will, für den gibt es den Ausstellungsfolder von Stuttgart zum Herunterladen.
Kommentar: Zwei Welten verschmelzen


… wenn einem alles Andere egal sein kann!