13. DEZEMBER 2014
Auf den Hund gekommen
-------------------------------------------------- ARNO
MILLER --------------------------------------------------
Ein Hundefutterhersteller hat Anleihen bei einem Kinderspiel-Klassiker genommen. Es spricht überhaupt nichts dageben.
Facebook – zugleich Segen und Fluch. Segen ist zwar etwas weit hergeholt, aber ohne das Gesichtsbuch wäre das wohl auch an mir vorbei gegangen. Markus Brand, die eine Hälfte des derzeit erfolgreichsten Spieleautorenpaares Inka und Markus Brand (Village, Monsterfalle, Der verzauberte Turm uvm.), hat einen Werbespot für Hundefutter mit "Gefällt mir" gekennzeichnet. Ob man will oder nicht, durch Facebook erfährt man davon.
Warum ein Spieleautor das tut – "nur" als Hundeliebhaber? –, meine Neugier war jedenfalls geweckt.
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«Alles was dem Spielgedanken dienlich ist, halte ich für begrüßenswert. Und sei es über den Umweg Hundefutter. |
Zu sehen sind viele putzige Vierbeiner. Für sie wurde in einem Studio eine Art Geschicklichkeitstour aufgebaut. VIelleicht ist alles auch digital am Computer entstanden. Ist aber egal. Szenerie und Aufgaben erinnern mich frappant an ein Kinderspiel, das Hasbro bzw. MB schon seit Jahrzehnten unter vielen verschiedenen Namen im Programm hat. Maus, paß auf! hieß es lange Zeit, momentan wird es als Saus, kleine Maus geführt.
Am Ende des Werbespots steht für die Hunde natürlich eine Belohnung. Aber auch eine Botschaft an ihre Herrchen und Frauchen: Spielen lohnt sich. Umgesetzt übrigens als ganz verspielte Dominosteine-Äktschn.
Ich halte es mit Markus Brand und habe den Spot ebenfalls "geliked". Alles was dem Spielgedanken dienlich ist, halte ich für begrüßenswert. Und sei es über den Umweg Hundefutter-Werbung. Und hier der Link: https://www.facebook.com/video.php?v=538424239552637
Was denkst du darüber?

… alles gelassen zu nehmen.