Gute Unterhaltung ist hier garantiert
Der Titel suggeriert, dass man nur drei Versuche hat etwas zu erraten. Stimmt so nicht ganz, denn gemeint ist ein anderer, durchaus ungewöhnlicher Ansatz.
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Nr. 1581: Dreimal darfst du raten | Spielwiese-Code | |
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Was ist's?
Für wen?
Was braucht's?
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| Auf jeder Karte stehen sechs Begriffe oder Phrasen. Zu Beginn des Spiels einigt man sich auf eine Farbe. Die gilt dann für alle verwendeten Karten. Bild: BGG |
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Die gute Nachricht
einfachste Spielregeln bei maximalem Spaß
Die schlechte Nachricht
Höchstens das unverdiente Schattendasein, das dieses Spiel führt
Rein ins Spiel!
Man kann es wirklich kurz machen. Aus 660 Begriffen werden zufällig 20 gewählt und alle 20 sollen jeweils dreimal erraten werden. Das erste Mal, wenn sie jemand mit Worten beschreibt, das zweite Mal, wenn sie jemand pantomimisch darstellt, und ein drittes Mal, wenn sich jemand dafür nur mit Geräuschen verständlich machen darf. Das Ganze wird in zwei Teams gespielt, nach einer vereinbarten Zeit – ein Minute – werden die restlichen Karten mit den Begriffen an das andere Team weitergegeben. Welches Team nach den drei Runden am meisten Begriffe erraten hatte, ist Sieger.
Das klingt sehr einfach und ist es spieltechnisch auch. Und es ist garantiert ein großer Spaß. Denn …
Denn es ist noch relativ einfach, zum Beispiel den Begriff „Honig im Haar“ zu umschreiben. Natürlich darf man nicht „Honig“ oder „Haar“ dafür gebrauchen.
Denn auch in der zweiten Runde ist wahrscheinlich noch recht schnell zu erkennen was gemeint ist, wenn sich ein Mitspieler oder eine Mitspielerin mit den Fingern durchs Haar fährt und sich das Team erinnert, da war doch was mit Honig und Haar … Doch dann wird's richtig unterhaltsam.
Denn wie machst du dich begreiflich, wenn du „Honig im Haar“ nur mit Geräuschen darstellen sollst? Oder „Langsamer Aufzug“ oder „Karl Lagerfeld ohne Sonnenbrille“ oder „Strahlend weiße Zähne“? Denn spätestens in der dritten Runde darfst und kannst du dich ganz schön zum Affen machen!
Der Begriff – und du siehst schon an den Beispielen, wie bunt und abstrus sie sein können – muss nämlich immer haargenau so erraten und wiedergegeben werden, wie er auf den Karten steht. Zum Beispiel sehr deutsch „Zu spät auf der Arbeit“, wie's übrigens ein Österreicher nie formulieren würde, und nicht „Zu spät zur Arbeit kommen“ oder „Verspätet in der Arbeit“ oder …
Gut, dass wir das in der ersten Runde mit Worten geklärt haben. Da bleibt was hängen, an das man sich dann vielleicht, wahrscheinlich, irgendjemand dann irgendwie immer erinnert. Denn klar ist auch, dass vor der zweiten und der dritten Runde die 20 Karten gemischt werden, so dass die Begriffe in allen drei Runden in unterschiedlicher Reihenfolge Thema sind.
Fazit und Anregungen
Das ist großes Kino in jeder Raterunde! Vier Personen sind aber die unterste Grenze, bei der mitgemacht werden kann. Ab sechs Spielern wird es dann richtig gut. Und es wird schwer sich (mit Lachen) zurückzuhalten, wenn das andere Team an der Reihe ist und ins Stocken gerät. Gsanz unmöglich ist dann, sich mit Händen und Füßen zurückzuhalten, wenn man etwas nur mit Geräuschen erklären darf. Die dritte Runde ist deshalb die absolute Herausforderung. Am besten drehen sich diejenigen um, die den Begriff erraten sollten.
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Nochmals spielen? Ja! |
Rund ums Spiel
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