Netter Zeitvertreib
Ein abwaschbarer Stift, eine Tafel, 15 Karten. Das ist Träxx. Ein bisschen Taktik, vor allem aber Glück und Beliebigkeit.
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Karten geben vor, welche Farbfelder nötig sind, um eine begonnene Linie fortzusetzen. Bild: Spielwiese |
Einfache, schnell erklärte Spiele reifen zum Markenzeichen des Autors Steffen Benndorf heran. Wir erinnern uns an seinen Erstling Würfel-Express, an Fiese 15, und natürlich an Qwixx. Zeitgleich mit The Game ist im selben Verlag 2015 Träxx erschienen. Benndorf hat es gemeinsam mit Reinhard Staupe entwickelt. Ein Punktesammel- und auch eine Art Schreibspiel. Auch Träxx ist mit wenigen Worten erklärt.
Alle Spieler haben eine Schreibtafel mit identen bunten Sechseck-Feldern, nur das Startfeld ist unterschiedlich gewählt. Pro Runde wird eine Karte aufgedeckt, die vier oder fünf Farbfelder zeigt. Mit einem (abwaschbaren) Stift müssen die Spieler möglichst viele entsprechende Farbfelder verbinden. Dabei darf kein Feld zweimal genutzt werden. Einige Felder haben Zahlen, wer als Erster ein solches Zahlenfeld benutzt, erhält die Zahl als Punkte gutgeschrieben, wer später darauf seine Linie zieht, kriegt die halben Punkte. Minuspunkte gibt es zum Schluss für jedes unbenutzte Feld.
Fertig. Oder, der Vollständigkeit halber, eines noch: Die Linie muss an einem der beiden Ende in einem Stück fortgesetzt werden. Ein bisschen da, ein bisschen dort, das ist innerhalb einer Runde nicht erlaubt. Wär ja noch schöner.
Zwar sind alle (bis zu vier) Spieler gleichzeitig involviert, besondere Spannung entwickelt sich jedoch nicht. Leidenschaft und spielerischer Ehrgeiz leiden darunter, dass das meist sehr knappe Ergebnis eigentlich beliebig ist. Nur in den ersten paar der 15 Runden (weil 15 Karten) hat man als Spieler eine halbwegs echte Wahl. Dann wird das kleine Spielbrett schon zu voll. Manchmal ist es besser, bewusst ein oder zwei Minuspunkte in Kauf zu nehmen, um ein hohes Zahlenfeld anzusteuern. Das rechnet sich aber auch nur, wenn man es als Erster gutschreiben kann.
Keine Partie ist gleich, dafür sind die Glücksfaktoren zu hoch. Träxx ist netter Zeitvertreib. Man kann es auch allein spielen. Zum Beispiel an der Theke. Fragen Sie den Barkeeper Ihres Vertrauens, wenn sie auf jemanden warten müssen …
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Nr. 1154: Träxx |
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Spielwiese-Code | |
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Themen: Wege, allerdings sehr abstrakt gedacht |
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Das Rezensionsexemplar wurde von NSV zur Verfügung gestellt |
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