MESSE. Heute Abend ist Halbzeit der „Spiel“ in Essen, der weltweit größten Spielemesse. Das gibt den Anlass für eine kurze Zwischenbilanz.
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Was den Besuch angeht, kann der Merz-Verlag als Veranstalter wieder höchst zufrieden sein. Donnerstag, Freitag und Samstag sind bzw. waren ausverkauft. Obwohl dieses Jahr ja mehr Fläche bespielt wird und dementsprechend mehr Besucher von den Behörden zugelassen sind. Für Sonntag waren heute überts Internet nur noch wenige Karten zu kaufen.
Unterm Strich werden irgendwo um die 220.000, 230.000 Menschen an den vier Tagen gezählt worden sein. Über entsprechendes Gedränge in den Hallen oder in der U-Bahn zur Messe darf sich damit niemand wundern.
Die „Spiel“ bleibt in Essen
Erstmals hat die „Spiel“ alle Hallen der Messe Essen für sich eingenommen. Mit der unterirdischen 1A wäre noch ein kleiner Puffer vorhanden. Das wirft Fragen auf, ob und wie lange der Standort Essen dem zunehmenden Wachstum der „Spiel“ gewachsen bleibt. „Wir bleiben in Essen“, postulierte Co-Geschäftsführerin Carol Rapp am Mittwoch vor den Medien. Sie erteilte damit Spekulationen, wonach die Messe zum Beispiel ins nahe Düsseldorf ziehen könnte, wo deutlich mehr Hallenfläche zur Verfügung stünde, eine klare Absage.
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… wenn einem alles Andere egal sein kann!